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Erhöhte Sicherheits­vor­kehrungen - Prozess um tödliche Schüsse in Leipziger Rockermilieu beginnt von vorn

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Unter scharfen Sicher­heits­vor­keh­rungen hat ein Prozess um tödliche Schüsse im Leipziger Rocker­mi­lieu neu begonnen. Vor dem Landge­richt Leipzig war die Polizei am Freitag­morgen mit einem größeren Aufgebot präsent. Im Gericht gab es doppelte Einlass­kon­trollen. Zuschauer wurden auf gefähr­liche Gegen­stände durch­sucht und mussten ihre Handys abgeben. Vier Mitglieder der Leipziger Hells Angels sind wegen gemein­schaft­li­chen Mordes angeklagt. Der mutma­ß­liche Haupt­täter soll im Juni 2016 ein Mitglied der verfein­deten Rocker­gruppe United Tribuns mit Schüssen tödlich und zwei weitere Männer schwer verletzt haben. Der Prozess hatte Mitte Juli schon einmal begonnen, war dann aber wegen der Erkran­kung eines Richters geplatzt. In der Zwischen­zeit hat das Gericht eine Sachver­stän­dige abgelehnt, gegen die die Vertei­diger einen Befan­gen­heits­an­trag gestellt hatten.