Entwarnung für Schweinefleisch aus Sachsen-Anhalt
Entwarnung in Sachsen. Das aus einem mittlerweile gesperrten Mastbetrieb in Sachsen-Anhalt auch in den Freistaat verkaufte Schweinefleisch dürfte keine überhöhten Dioxin-Werte aufgewiesen haben. Wie eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sagte, gebe es nach Rücksprache mit den Behörden in Sachsen-Anhalt keinen Grund zur Panik. Untersuchungen des Tierfutters in dem Betrieb haben keine erhöhte Dioxinbelastung ergeben. Also sei auch das Fleisch nicht belastet gewesen, so die Sprecherin. Es wurde an insgesamt fünf Bundesländer geliefert.Inzwischen wurde bekannt: im Dioxin-Futtermittel-Skandal wurde möglicherweise systematisch gepanscht. Das in Tierfutter gefundene Gift könnte mit Wissen der Hersteller in die Nahrung gelangt sein. Aus Behördenkreisen wurde bekannt, es gebe Anhaltspunkte dafür, dass die dioxinhaltigen Fette so lange verdünnt worden sind, bis die Grenzwerte eingehalten wurden. Der in den Skandal verwickelte Futtermittelhersteller Harles und Jentzsch hat unterdessen Insolvenzantrag gestellt. Das bestätigte eine Sprecherin des Landgerichts Itzehoe.