Endgültiges Aus: DDR-Museum versteigert Ausstellungsstücke
Am Mittwoch ist die letzte Gelegenheit, um dem DDR-Museum am Albertplatz in Dresden einen Besuch abzustatten. Danach wird die Sammlung von 75.000 kleinen und großen Exponaten für eine Versteigerung vorbereitet.
Leider ist es nicht gelungen, die Ausstellung an einen neuen Betreiber weiterzugeben, bedauert Peter Simmel, der die Sammlung einst aus Radebeul übernommen und vor der Auflösung bewahrt hatte. Die Verhandlungen mit zwei Interessenten hätten nicht zum Erfolg geführt.
Termin für die Versteigerung ist der 8. Juli. Dann kommen beispielsweise eine Sammlung von Gläsern oder Kinderbüchern unter den Hammer, aber auch besondere Einzelstücke wie ein Zwillingskinderwagen oder sogar ein Trabant. Jedes Gebot beginnt bei 10 Euro. Unternehmer Peter Simmel war es nicht gelungen, die Ausstellung an einen neuen Betreiber weiterzugeben.
Im Vorfeld kann man die Versteigerungsobjekte vom 4. bis zum 6. Juli jeweils von 10 bis 18 Uhr vor Ort besichtigen. Parallel ist geplant, ab 27. Juni den Katalog online zu veröffentlichen. Für die Abholung sollte man sich den 10. bis 12. Juli zwischen 10 und 18 Uhr einplanen.
Katalog ab 27.6.: https://dresden-kunstauktion.de/
