Elefant Thabo-Umasai ist gestorben

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Der im Dresdner Zoo geborene Elefant Thabo-Umasai ist gestorben. Das Tier starb im Zoo Pittsburgh bereits vor einem Jahr. Das wurde erst jetzt durch einen SZ-Bericht bekannt. Der Zoologische Leiter des Dresdner Zoos, Dr. Wolfgang Ludwig, bestätigte die Meldung auf Anfrage. Es habe demnach keine offizielle Information aus den USA gegeben, ein Tierpfleger habe ihn informiert, sagte Ludwig.

Thabo-Umasai war 2006 im Dresdner Zoo geboren worden. Er war das erste Elefantenbaby, das im Zoo Dresden zur Welt gekommen ist. Damals beteiligten sich tausende Dresdner an der Suche nach einem Namen. Am Ende fiel die Wahl auf Thabo-Umasai, was "der glückliche Krieger" bedeutet. 

Im März 2010 griff der junge Bulle dann eine Pflegerin an und verletzte sie lebensgefährlich am Kopf. Nach diesem Zwischenfall musste Thabo-Umasai in die USA abgegeben werden. Bereits vorher war aber klar, dass Thabo nicht dauerhaft in Dresden bleiben kann. In den USA sei der 11 Jahre alte Elefant an einer Auto-Immunkrankheit gestorben, heißt es in dem SZ-Bericht. Wolfgang Ludwig bedauerte die Kommunikation in dem Fall. Thabo war ein besonderes Tier für den Dresdner Zoo, auch der Transport in die USA war außergewöhnlich, sagte Ludwig.

Derzeit sucht der Zoo einen Zuchtbullen, der zeitweise in Dresden unterkommt und wieder für Nachwuchs sorgt.

Am Sonntag wird im Dresdner Zoo zum Welt-Elefantentag umfassend rund um die Dickhäuter informiert.