Elbpegel in Dresden steigt wieder: Warnstufe 1
Die Elbe führt wieder Hochwasser. Am Mittwochmittag wurde in Dresden die Warnstufe 1 erreicht, das ist die niedrigste von vier Alarmstufen. Das Landeshochwasserzentrum rechnet damit, dass der Wasserstand bis morgen auf rund 4,20 Meter ansteigen wird. Danach soll der Pegel zunächst sinken - am Wochenende aber wieder ansteigen.
Auslöser des aktuellen Hochwassers sind die starken Regenfälle am vergangenen Wochenende im tschechischen Riesen- und Isergebirge mit Niederschlagsmengen zwischen 40 und 75 Litern pro Quadratmeter.
Die ergiebigen Niederschläge führten zunächst zu einem deutlichen Anstieg der Wasserführung des Elbestroms auf tschechischer Seite. Seit Montag steigen die Wasserstände auch im sächsischen Elbeabschnitt deutlich an.
Aktuelle Informationen zu den Pegeln gibt es hier.
Nach einer Wetterberuhigung werden gegen Ende der Woche erneut Niederschläge in Verbindung mit Schneeschmelze im Riesen- und Isergebirge vorhergesagt, so dass es nach einem ersten leichten Rückgang erneut zu Wasserstandsanstiegen an den sächsischen Elbepegeln kommen wird. Ob die Wasserstände dabei bis in die nächsthöhere Alarmstufe 2 ansteigen werden, kann derzeit noch nicht prognostiziert werden.
Der Oberlauf der Elbe wird zu 95 Prozent aus dem großen tschechischen Einzugsgebiet von Moldau und Elbe gespeist, das Wasser kommt mehrere Stunden zeitverzögert in Deutschland an. Entlang der Elbe hatte es bereits Anfang Januar einige Überschwemmungen gegeben.