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Elbepegel sinkt weiter - Prießnitz ausgetrocknet

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Der Elbepegel in Dresden ist aufgrund der tropi­schen Hitze und Trocken­heit inzwi­schen auf 50 Zenti­meter gesunken. Normal sind zwei Meter. Auch der Wasser­durch­fluss ist nur noch fast halb so groß wie normal, teilte das Landes­hoch­was­ser­zen­trum mit. Die Dampf­schif­fahrt stellte am Montag wieder den Betrieb ein. Man benötige mindes­tens 55 Zenti­meter, um mit dem PD Leipzig und Dießbar fahren zu können. Für die nächsten Tage seien zumin­dest Stadt­rund­fahrten bis zum Blauen Wunder geplant, vorraus­set­zung ist aller­dings ein etwas höherer Elbepegel.Vom histo­ri­schen Tief aus dem Jahr 1952 mit 21 Zenti­me­tern ist die Elbe aber noch weit entfernt, teilte das Landes­hoch­was­ser­zen­trum mit. Die tsche­chi­schen Talsperren halten unter­dessen kein Wasser mehr zurück: "Alles, was reinkommt, läuft durch", teilte ein Sprecher mit.Kleine Bäche vertro­cken dagegen inzwi­schen, so ist beispiels­weise die Prießnitz­mün­dung an der Elbe ausge­trocknet. Das Landratsamt Sächsi­sche Schweiz/Osterz­ge­birge bat Garten­be­sitzer darum, auf Wasser­ent­nahme in Bächen zu verzichten.