Eislöwen verspielen sicher geglaubten Heimsieg
Bittere Pleite für die Eislöwen. Der ESC unterlag am Freitagabend im DEL2-Heimspiel gegen Frankfurt mit 5:6. Dabei sah es nach zwei Dritteln vor 2.300 Zuschauern noch nach einem klaren Heimsieg für die Eislöwen aus. Im Schlussabschnitt verspielte das Team von Trainer Bill Stewart aber noch eine 4:1-Führung. Somit bleiben die Eislöwen hinter Frankfurt auf dem vierten Tabellenplatz. Am Sonntag geht es auswärts beim Tabellenzweiten in Kassel weiter.Trainer Bill Stewart: "Es hat sich schon jemand etwas dabei gedacht, Eishockeyspiele über 60 Minuten anzusetzen. Wir spielen 40 Minuten großartig, zeigen dann 20 Minuten, die mich von der Mentalität des Teams enttäuscht haben. Dennoch: Es ist niemand gestorben und die Sonne wird auch morgen wieder über Dresden aufgehen. Die Hauptrunde ist 52 Spiele lang. Bei manchen fragt man sich natürlich, warum man überhaupt in die Arena gekommen ist. Was mich ärgert ist, dass die Jungs nicht nur sich selbst, sondern besonders auch die Fans in der Halle im Stich gelassen haben. Solange der Saisonverlauf dem Auf und Ab eines Toilettensitzes gleicht, hat man keine Vision. Wir haben aber eine Vision. Und wir dürfen uns nicht mit der Vergangenheit beschäftigen. Am Sonntag erwartet uns Kassel."