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Eislöwen verlieren Torfestival in Kassel

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Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntagabend nach zuletzt fünf Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies musste sich der ESC in einem Torspektakel mit 6:7 (1:1, 3:4, 2:2) geschlagen geben. In der Tabelle bleiben die Dresdner Puckjäger auf Rang vier.

Im ersten Spielabschnitt erwischten die Eislöwen den besseren Start ins Spiel und konnten durch Maximilian Kolb (7.) die frühe Führung erzielen. Die Gastgeber schlugen aber in Überzahl zurück und erzielten in der 13. Minute den Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt wurden die Eislöwen dann regelrecht überrannt. Innerhalb von gerade einmal 57 Sekunden nach Wiederbeginn schraubten Kassel den Spielstand auf 4:1. Den Dresdnern gelang anschließend durch David Rundqvist (24.) das 2:4. Die Huskies legten allerdings umgehend nach und erzielten das 5:2. Die Eislöwen gaben allerdings nicht auf und kämpften sich wieder ran. Durch die Treffer von Philipp Kuhnekath (30.) David Suvanto (34.) verkürzte der ESC auf 4:5. Im letzten Drittel machten die Eislöwen dann nur zehn Sekunden nach Wiederbeginn den Ausgleich. Vladislav Filin (41.) traf im Alleingang zum 5:5, bevor die Eislöwen dann noch einen weiteren Treffer nachlegten. Knackstedt (45.) drehte die Partie zugunsten des ESC. Kassel war allerdings noch nicht geschlagen und glich umgehend wieder aus. In der 49. Minute legten die Gastgeber dann nochmal nach und sorgten mit dem Treffer zum 7:6 für den Endstand in einem spektakulären Spiel.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben im ersten Drittel sehr gut gespielt, dann aber die ersten drei Minuten im zweiten Drittel verschlafen. Wir sind sehr gut zurückgekommen. Ich lobe meine Mannschaft ungern nach einer Niederlage, aber das haben sie sich heute verdient. Wir haben super gekämpft und gehen sogar wieder in Führung. Am Ende ist es eine bittere Niederlage gegen eine sehr gute Mannschaft. Wir hätten gern etwas mitgenommen, können aber dennoch erhobenen Hauptes nach Hause fahren.“