Eislöwen verlieren Spiel Eins im Playoff-Halbfinale
Die Dresdner Eislöwen sind mit einer Niederlage ins Playoff-Halbfinale in der DEL2 gestartet. Mittwochabend musste sich das Team von Trainer Bradley Gratton beim besten Team der Saison-Hauptrunde, den Löwen Frankfurt mit 1:4 geschlagen geben. Freitag geht es mit dem zweiten Spiel der Serie in Dresden (19:30 Uhr) weiter. Zum Einzug ins Finale werden vier Siege benötigt.Die Eislöwen haben in den Playoffs doppelt so viele Spiele hinter sich, wie die Hessen. Zu sehen war von einem Kräfteverschleiß aber nichts. Der ESC startete ordentlich, auch wenn die Frankfurter zu deutlich mehr Torchancen kamen. Effektiver waren aber die Eislöwen. Jordan Knackstedt brachte sein Team in der 17. Minute in Führung.Ab dem zweiten Durchgang mussten die Eislöwen auf Georgijs Pujacs verzichten. Der lettische Verteidiger hatte sich eine Verletzung zugezogen. Davon zeigten sich die Dresdner aber unbeeindruckt und spielten mit der Führung im Rücken auf Augenhöhe mit den Frankfurtern. Spät im zweiten Drittel war es dann aber doch passiert. Brett Breitkreuz (36.) besorgte den Ausgleich und nur 80 Sekunden später traf Lukas Koziol in Überzahl für die Gastgeber zur Führung.Im Schlussabschnitt war es weiter eine ausgeglichene Partie. Die Eislöwen verpassten aber den letzten Druck für den möglichen Ausgleich aufzubauen. So waren es letztlich erneut die Gastgeber, die treffen konnten. Adam Mitchell besorgte in der 56. Minute das 1:3 aus Dresdner Sicht und Tim Schüle mit einem Schuss ins leere Tor das 1:4 (59.).Am Ende ist es eine auf dem Papier deutliche Niederlage. Die Eislöwen haben sich aber deutlich besser verkauft, als es das Ergebnis vermuten lässt. Freitag hat der ESC die Chance die Serie in der Energieverbund-Arena auszugleichen.Trainer Bradley Gratton: "Unser Goalie Marco Eisenhut war besonders im ersten Drittel gefragt und hat einen guten Job gemacht. Wir haben versucht so viele Pucks wie nur möglich vor das Tor zu bringen. Das ist uns teilweise gut gelangen, wenngleich wir es nicht geschafft haben den Puck auch im Tor unterzubringen. Es war das erste Spiel, weiterhin ist alles möglich."