Eislöwen verlieren Krimi in der Verlängerung
Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Halbfinalspiel der DEL2-Playoffs gegen die Kassel Huskies mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Vor 4.412 Zuschauern in der Joynext Arena holte das Team von Trainer Niklas Sundblad zunächst einen frühen 0:2-Rückstand auf, kämpfte sich eindrucksvoll zurück – doch in der Overtime schlugen die Gäste zu. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie 1:1.
Die Huskies legten in Drittel eins los wie die Feuerwehr und führten nach Treffern von Valenti (Überzahl) und Weidner schnell mit 2:0. Beim zweiten Tor sah Eislöwen-Keeper Danny aus den Birken unglücklich aus. Doch Dane Fox sorgte mit einem Schlagschuss bei Unterzahl kurz vor der Pause für den wichtigen Anschluss (19.).
Im zweiten Drittel dominierte Dresden, blieb im Abschluss aber glücklos. Und gleich nach Wiederbeginn erwischte Kassel die Gastgeber eiskalt: Bodnarchuk erhöhte auf 3:1. Die Eislöwen steckten nicht auf: Yogan verkürzte erst auf 2:3 – und verwandelte 20 Sekunden vor Schluss einen Penalty zum Ausgleich. Vorausgegangen war eine regelwidrige Torverschiebung der Huskies.
In der Verlängerung drängten die Eislöwen auf die Entscheidung, doch Kassels Keeper hielt stark – bis Brune in der 64. Minute mit einem satten Schuss unter die Latte den Deckel draufmachte. Spiel drei der Serie steigt am Freitagabend in Kassel.