Eislöwen schenken Derbysieg gegen Crimmitschau her
Die Dresdner Eislöwen stecken in der DEL2 weiter in der Krise. Im Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau kassierte das Team von Trainer Jochen Molling am Freitagabend eine 3:4-Niederlage. Dabei gaben die Eislöwen den Sieg in den Schlussminuten vor 3.210 Zuschauern noch aus der Hand. Im siebten Saisonspiel ist es die sechste Pleite für den ESC. Am Sonntag in Bayreuth muss eine Reaktion her, eine Reaktion in Form von drei Punkten.Die Eislöwen gerieten im Sachsenderby am Freitag früh in Rückstand. Bei eigener Überzahl ließen sich die Dresdner in der fünften Minute auskontern. Patrick Klöpper traf zur Gästeführung. Im zweiten Spielabschnitt drehten die Eislöwen auf, bestimmten das Spielgeschehen. Folgerichtig fiel in der 27. Minute der Ausgleich durch Alexander Höller.Das 1:1 hatte aber gerade einmal rund zweieinhalb Minuten Bestand, da geriet der ESC erneut in Rückstand. Carl Hudson brachte die Eispiraten erneut in Führung. Eine Zeigerumdrehung später fanden aber die Eislöwen wiederum die passende Antwort. Jordan Knackstedt schloss einen Angriff der Dresdner sehenswert erfolgreich ab.Mit dem 2:2 ging es ins letzte Drittel, wo beide Teams die Entscheidung suchten. Diesmal waren es die Eislöwen, die vorlegen konnten. In doppelter Überzahl brachte Höller den ESC in Führung. Die gab den Eislöwen aber keine Sicherheit. In den letzten sechs Minuten der Partie reihten sich Fehler an Fehler im Dresdner Spiel und so drehten die Crimmitschauer die Partie noch zu ihren Gunsten.Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: "Der Start in die Partie verlief holprig. Im Spielverlauf haben wir dann mehr und mehr den Ton angegeben, müssen aber cleverer spielen. Letztlich bin ich als Trainer gefragt, konsequenter zu agieren, wenn einzelne Spieler ihr Ego durchsetzen wollen. Diesen Schuh muss ich mir anziehen, denn die letzten fünf Minuten dürfen in dieser Form nicht passieren.„