Eislöwen lösen Viertelfinal-Ticket - Cheftrainer Rossi bleibt
Die Dresdner Eislöwen stehen im Playoff-Viertelfinale in der DEL 2. Das Team von Trainer Rico Rossi hat am Sonntagabend das zweite Spiel der Pre-Playoffs gegen den EC Bad Nauheim klar mit 8:3 gewonnen und die Serie damit mit 2:0 für sich entschieden. Im Viertelfinale warten nun die Löwen Frankfurt. Im Anschluss an den Sieg gegen Bad Nauheim haben die Eislöwen die Vertragsverlängerung mit Trainer Rico Rossi bekanntgegeben.
„Mir macht die Arbeit am Standort Dresden unglaublich viel Spaß. Die Dresdner Eislöwen haben ein enormes Entwicklungspotential und ich freue mich, dass ich die Arbeit weiter fortsetzen kann. Im Sommer muss nun der Grundstein für die neue Saison gelegt werden“, sagt der 54-Jährige zur Vertragsverlängerung.
Den besseren Start ins zweite Pre-Playoffspiel erwischte Bad Nauheim. Nach nur 72 Sekunden folgte die kalte Dusche durch den Führungstreffer von Hamill. Die Eislöwen schlugen aber noch im ersten Drittel zurück. In Überzahl besorgte in der neunten Minute Jordan Knackstedt das 1:1 und in Unterzahl legte Timo Walther (16.) mit dem 2:1 nach.
Im zweiten Drittel nutzten die Dresdner die Undiszipliniertheiten und das kleinliche Pfeifen der Schiedsrichter gnadenlos aus. Alexander Dotzler erhöhte in doppelter Überzahl (28.) auf 3:1 und Thomas Pielmeier besorgte ebenfalls bei Fünf gegen Drei das 4:1 (29.). Mit dem 5:1 durch Petr Pohl (30.) schien das Spiel nach der Hälfte der Spielzeit bereits entschieden. Bad Nauheim konnte allerdings noch eine Sekunde vor Drittelende auf 2:5 verkürzen.
Dass die Partie wohl doch noch nicht entschieden war zeigten die Hessen mit dem 3:5 (41.). Aber die Eislöwen waren das cleverere Team und Bad Nauheim leistete sich weiter zu viele Strafen. Petr Pohl (51.) per Penalty sowie Jordan Knackstedt (54.) und Alexander Dotzler (56.) in jeweils doppelter Überzahl stellten auf den 8:3-Endstand.