Eislöwen kommen dem DEL-Aufstieg näher
Die Dresdner Eislöwen haben am Ostermontag ein starkes Ausrufezeichen in den Playoff-Finals der DEL2 gesetzt. Im dritten Finalspiel bei den Ravensburg Towerstars feierten die Blau-Weißen einen 5:2-Auswärtssieg. Damit holen sie sich die Führung in der „Best-of-Seven“-Serie. Besonders im Schlussdrittel zeigte das Team eine beeindruckende Moral und drehte das Spiel komplett.
Beide Teams kamen früh zu ersten Chancen, doch die Scheiben fanden noch nicht den Weg ins Tor. Ravensburg ging in der 9. Minute durch Luca Hauf in Führung. Es folgte ein Faustkampf, nach dem Dresdens Matthias Pischoff mit Spieldauer vom Eis musste. Die Towerstars kamen in Überzahl zu Chancen, doch Danny aus den Birken hielt die Blau-Weißen mit seinen Paraden im Spiel. Mit 0:1 aus Dresdner Sicht ging es in die erste Pause.
Zu Beginn des zweiten Drittels bot sich dem Team von Niklas Sundblad die nächste Überzahl, doch wieder blieb das Tor aus. Im Gegenzug erhöhte Robbie Czarnik in der 27. Minute auf 2:0. In der Folge verflachte das Spiel etwas, ehe zwei Strafen kurz vor der zweiten Pause gegen Dresden für brenzlige Momente sorgten. Die Hausherren trafen in doppelter Überzahl jedoch nur den Pfosten. Die Eislöwen retteten sich in die Kabine.
Dann kam der große Auftritt der Blau-Weißen. Gleich zu Beginn des Schlussdrittels verkürzte Sebastian Gorcik auf 1:2. In Unterzahl kassierten die Eislöwen keine weiteren Treffer – im Gegenteil: Andrew Yogan erzielte in der 49. Minute den verdienten Ausgleich. Nur drei Minuten später war es Travis Turnbull, der das Spiel in Unterzahl komplett drehte. Ravensburg war geschockt. Als die Hausherren in der Schlussphase ihren Torhüter vom Eis nahmen, sorgte Dane Fox für das 4:2 ins leere Tor. Sekunden später setzte Drew LeBlanc mit dem zweiten Empty-Netter den Schlusspunkt zum 5:2.
Die Blau-Weißen gehen damit in der Finalserie mit 2:1 in Führung – und haben am Mittwoch in der Joynext Arena die Chance, den nächsten Schritt in Richtung DEL zu machen.