Eislöwen kassieren peinliche Derbypleite
Die Dresdner Eislöwen haben im Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau am Freitagabend eine herbe niederlage kassiert. Vor rund 3.000 Zuschauern unterlag der ESC nach einem ganz schwachen Auftritt mit 4:11. Damit warten die Dresdner auch weiter auch den ersten Derbyerfolg in dieser DEL2-Saison.Die Eislöwen waren gut gestartet, gingen auch durch Jordan Knackstedt (12.) in Führung. Mit der Führung der Dresdner wurden aber die Gastgeber besser. Crimmitschau antwortete direkt und zog noch vor der Drittelpause auf 3:1 davon. Die Eispiraten erhöhten direkt zu Beginn des zweiten Drittels auf 4:1. Es folgte ein kurzes Aufbäumen der Gäste durch die Tore von Sebastian Zauner und Jordan Heywood, was aber erneut keine Sicherheit bracht. Nach dem zweiten Drittel stand es bereits 8:3 für Crimmitschau. Im Schlussdrittel ging es nur noch um Schadensbegrenzung, was den Eislöwen nicht gelang. Der Treffer von Kapitän Thomas Pielmeier hatte keine Bedeutung. Die Eislöwen gingen mit 4:11 in Crimmtischau baden.Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Wir haben gut begonnen, in den ersten zwölf Minuten das Spiel gemacht. Dann haben wir allerdings zu viel riskiert, zu viele individuelle Fehler gemacht und ohne Grund die Kontrolle verloren. Alles, was wir in den letzten Spielen an guten Ansätzen gezeigt haben, ist heute in die andere Richtung gelaufen. Solche Spiele gibt es, auch wenn es absolut beschämend ist und wir uns bei unseren Fans dafür entschuldigen müssen. Wir müssen trotzdem nach vorn schauen und gegen Bayreuth definitiv ein anderes Gesicht zeigen."
