Eislöwen gewinnen nach Aufholjagd in Rosenheim
Die Dresdner Eislöwen haben in der DEL2 einen 5:3-Auswärtssieg bei den Starbulls Rosenheim gefeiert. Dabei mussten die Blau-Weißen ohne ihren Cheftrainer Corey Neilson auskommen. Er konnte krankheitsbedingt nicht dabei sein.
Die Dresdner erlebten ein schwieriges erstes Drittel, in dem sie nach 13 Minuten mit 0:3 zurück lagen. Den ersten Lichtblick für die Eislöwen bot Dani Bindels mit einem Überzahltor, das den Anschlusstreffer auf 1:3 brachte (15.).
Im zweiten Drittel wechselte Co-Trainer Petteri Kilpivaara den Torhüter, indem er Janick Schwendener für Pascal Seidel einsetzte. Dieser Schritt zahlte sich aus, da das Spiel der Eislöwen besser wurde. In Überzahl erzielte David Rundqvist das 2:3 (25. Minute). Die Dresdner blieben dran und belohnten sich mit ihrem dritten Überzahltor durch Bindels (38.), was den Ausgleich auf 3:3 bedeutete.
Im Schlussabschnitt sahen die Zuschauer ein weitgehend ausgeglichenes Spiel, bis zur 48. Minute, als Rundqvist das vierte Überzahltor des Abends erzielte und die Eislöwen mit 4:3 in Führung brachte. Rosenheim setzte in den Schlussminuten alles auf eine Karte, nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber die Eislöwen nutzten die Gelegenheit, um durch Niklas Postel mit einem Schuss ins leere Tor den 5:3-Endstand zu besiegeln.
