Eislöwen feuern Trainer Thomas Popiesch
Die Eislöwen haben sich von Trainer Thomas Popiesch getrennt. Das hat der Eishockeyzweitligist am späten Donnerstagnachmittag bekannt gegeben. Ausschlaggebend für die Trennung nach sechs Jahren war der aktuelle Negativtrend des ESC. In den letzten 17 Spielen konnten die Eislöwen unter Popiesch lediglich vier Siege einfahren. Das Saisonziel - das sichere Erreichen der Playoffs - geriet in akute Gefahr."Wir haben uns diese Entscheidung keinesfalls leicht gemacht und uns in den vergangenen Tagen, besonders aber nach dem gestrigen Spiel, verschiedenste Meinungen eingeholt. Wir möchten deutlich machen, dass dieser einstimmig von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern getroffene Beschluss keine Entscheidung gegen Thomas Popiesch oder seine geleistete Arbeit ist. Vielmehr haben die Gespräche gezeigt, dass für das Erreichen des Saisonziels eine Veränderung herbeigeführt werden muss, um der Mannschaft der Dresdner Eislöwen wieder neue Impulse zu verleihen. Thomas Popiesch hat in den letzten sieben Jahren großen Einsatz für den Eishockeystandort Dresden gezeigt. Für sein Engagement und seine Verbundenheit möchten wir ihm einen herzlichen Dank aussprechen. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für die Zukunft", sagt Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel. Popiesch hatte die Eislöwen 2009 übernommen und dreimal in die Playoffs geführt. Für ihn übernimmt nun interimsmäßig Nachwuchstrainer Jukka Ollila das Trainer der Profis. Ein neuer Chefcoach soll zeitnah - möglichst schon bis zum Heimspiel am Sonntag gegen Frankfurt gefunden werden.