Eislöwen erzwingen Entscheidungsspiel im Playoff-Viertelfinale
Die Dresdner Eislöwen haben im Playoff-Viertelfinale gegen die Bietigheim Steelers ein siebtes und entscheidendes Spiel erzwungen. Im sechsten Aufeinandertreffen hat sich der ESC am Freitagabend vor 2.809 Zuschauern mit 7:6 nach Verlängerung durchgesetzt. Sonntag geht es in Bietigheim um den Einzug ins Halbfinale.Timo Walther eröffnete den Torreigen mit dem 1:0 in der fünften Minute. Aber der ESC verpasste nachzulegen und so gingen die Steelers bis zur 34. Minute selbst mit 4:1 in Führung. Die Eislöwen gaben aber nicht auf, konnte noch im zweiten Drittel durch die Tore von Nick Huard (36.), Thomas Pielmeier (37.) und Tomas Schmidt (40.) ausgleichen. Im Schlussabschnitt konnten die Gäste wieder vorlegen, aber Schmidt besorgte den 5:5-Ausgleich (46.) und Pielmeier legte 15 Sekunden später mit dem 6:5 nach. Aber auch die Bietigheimer wollten sich noch nicht geschlagen geben, kamen mit einem glücklichen Treffer zum 6:6.In der Verlängerung war das Glück auf Dresdner Seite. Aleksejy Sirokovs schloss einen Konter nach Vorlage von Timo Walther zum 7:6-Siegtreffer (72.) ab.Trainer Bradley Gratton: "Man hat von der ersten Sekunde gespürt, dass die Jungs dieses Spiel gewinnen wollten. Genau das war der große Unterschied zu unseren letzten Auftritten. Wir sind heute gut geskatet, haben viel investiert. Obwohl Bietigheim zwischenzeitlich deutlich geführt hat, haben wir einen Weg gefunden, wieder zurück ins Spiel zu finden. Es war eine sehr enge und hart geführte Partie – und es ist eine großartige Serie, die jetzt im entscheidenden Spiel einen Sieger findet."