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Eislöwen bleiben auswärts weiterhin ohne Sieg

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Die Dresdner Eislöwen bleiben auch im zehnten Auswärtsspiel in dieser Saison ohne Sieg. Der ESC verlor am Sonntagabend bei den Bayreuth Tigers mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2). Durch den Sieg der Heilbronner Falken im Parallelspiel gegen Bietigheim übernehmen die Eislöwen zudem als Letzter in der Tabelle wieder die rote Laterne.

Dabei ging die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann früh im Spiel in Führung, Filin traf aus kurzer Distanz (6.). In der Folge leisteten sich die Eislöwen zu viele Fehler, Tyler Gron (15.) machte den Ausgleich für die Hausherren Im zweiten Drittel bestrafte Bayreuth dann einen Aussetzer in der Hintermannschaft der Eislöwen. Markus Lillich zog mit dem Puck aus dem eigenen Drittel ins Drittel der Dresdner, wurde nicht entscheidend angegriffen und ließ mit einem platzierten Schuss ESC-Keeper Helenius keine Chance (39.). Im Schlussdrittel verwerten die Eislöwen ihre Chancen nicht, im Gegenteil zu den Bayreuth Tigers. Ville Järveläinen (49.) und Dani Bindels (59.) mit einem Schuss ins leere Dresdner Tor erhöhten zum 4:1 aus Sicht der Gastgeber.

Eislöwen-Cheftrainer Andreas Brockmann: „Es ist auswärts immer das Gleiche. Wir fangen richtig gut an, schießen das Tor und lassen bei Fünf gegen Fünf eigentlich nichts zu. In Unterzahl bekommen wir dann aber das 1:1. Auch im zweiten Drittel kommen wir super raus, erspielen uns viele richtig gute Chancen, aber wenn du kein Tor schießt, dann rächt sich das. Das 2:1 von Lillich darf so natürlich nicht fallen, da attackieren wir nicht. Bayreuth hat es dann gut verteidigt und uns hat der letzte Biss gefehlt. Es hat einen Grund, warum wir die wenigsten Tore geschossen haben. Es hilft nichts, dass wir ordentlich gespielt haben. Es zählen am Ende nur die Siege.“

Am Dienstag steht bereits das nächste wichtige Spiel für den ESC an. Dann müssen die Eislöwen im Nachholspiel zum direkten Kellerduell bei den Heilbronner Falken. Spielbeginn ist um 20 Uhr.