Eislöwen bestätigen drei Abgänge
Nach dem abrupten Saisonende in der DEL 2 haben die Eislöwen am Donnerstag offiziell drei Abgänge bestätigt. Timo Walther, Sebastian Zauner und Dale Mitchell werden den ESC verlassen.
Walther zieht es in die DEL. Er wird in der neuen Saison für Nürnberg auflaufen. Der 22-jährige Angreifer trug drei Jahre das Trikot des ESC. „Ich möchte mich für die drei Jahre bei den Eislöwen und die tolle Unterstützung der Fans und des Clubs ganz herzlich bedanken. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und die Eislöwen werden immer einen Platz in meinem Herzen haben. Der Abschied aus Dresden fällt mir schwer, aber ich freue mich auch auf die neue Herausforderung.“
Besonders schmerzlich ist der Abgang von Sebastian Zauner. Der Abwehrspieler gehörte zu den dienstältesten Cracks beim ESC, hat in der abgelaufenen Saison sein 300. Spiel für die Eislöwen absolviert. Zauner zieht es zurück nach Österreich. „Ich habe mit den Eislöwen viele unvergessliche Momente erlebt, für die ich unglaublich dankbar bin. Die Fans, die Organisation und die Stadt sind mir in der Zeit ans Herz gewachsen und es hat mir viel Freude bereitet in Dresden zu spielen. Nach sechs Jahren ist nun aber der Zeitpunkt gekommen, eine neue Aufgabe anzunehmen und neue Impulse zu setzen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Fans und den Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen für die großartige Unterstützung bedanken.“
Der Abgang von Dale Mitchell war bereits seit Mittwoch bekannt. Nach nur einem Jahr im Eislöwen-Trikot wechselt der Toptorjäger des ESC zurück nach Dänemark zu den Odense Bulldogs. „Es war ein spannendes Jahr in Dresden und ich hätte, wie alle anderen auch, sehr gerne die Saison zu Ende gespielt. Wir hätten in den Playoffs noch viel erreichen können. Nichtsdestotrotz war es eine richtige Entscheidung, die Spielzeit zu beenden. Die Entscheidung nicht ein weiteres Jahr hier zu spielen, war keine Entscheidung gegen die Eislöwen, sondern eine für Dänemark. Mein Sohn ist dort geboren und meine Frau kann in Dänemark arbeiten. Mein Dank gilt der gesamten Eislöwen-Familie und ich wünsche dem Team für die neue Spielzeit alles Gute.“
