Einsatzkräften in Dresden fordern mehr Respekt
Polizisten und Mitarbeiter von Rettungsdienste in Dresden werden häufiger Ziel von Straftaten. Wie das Innenministerium auf eine Anfrage der Linken mitteilte, gab es im vergangenen Jahr 525 Straftaten gegen Polizisten, meist ging es um Widerstand oder Körperverletzung. Auch 16 Mitarbeiter von Rettungsdiensten wurden im vergangenen Jahr im Einsatz attackiert. Die Zahl der Straftaten gegen die Staatsdiener und Retter hat sich damit innerhalb von fünf Jahren fast verdoppelt. Die Dunkelziffer sei vermutlich deutlich höher, da nur Fälle erfasst wurden, die zur Anzeige gebracht wurden, teilte ein Sprecher der Feuerwehrgewerkschaft DFeuG mit. Die Gewerkschafter gehen von fast 250 Fällen aus, bei denen Einsatzkräfte im vergangenen Jahr behindert, beleidigt oder tätlich angegangen wurden.Die Dresdner Feuerwehrgewerkschaft wirbt deswegen nun auch mit einem Video für mehr Respekt gegenüber von Einsatzkräften.