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Einkommen in Sachsen wachsen unterdurch­schnittlich

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Das Einkommen der Menschen in Sachsen wächst im bundes­weiten Vergleich unter­durch­schnitt­lich. Wie das Statis­ti­sche Landesamt in Kamenz am Mittwoch mitteilte, verfügte 2014 jeder Einwohner im Schnitt über 18 158 Euro für Konsum oder zum Sparen. Das waren 279 Euro oder 1,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das entsprach aber nur etwa 86 Prozent des Bundes­durch­schnitts von 21 117 Euro. Sowohl bundes­weit als auch in den fünf Ostlän­dern ohne Berlin lag die Steige­rung bei durch­schnitt­lich 1,9 Prozent.Bei den privaten Haushalten in Sachsen stieg das verfüg­bare Einkommen laut Statistik ebenfalls um 1,6 Prozent auf 73,6 Milli­arden Euro. Im Bund lag die Steige­rung bei 2,3 Prozent (1 710,1 Milli­arden Euro), in den Ostlän­dern waren es durch­schnitt­lich 1,8 Prozent.Im Osten sind zudem die Einkommen aus Vermögen niedriger. Deshalb lag der Anteil des Arbeit­neh­me­rent­geltes am Einkommen mit 76 Prozent in Sachsen über dem des Westens mit 72 Prozent. (DPA)