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Einigung mit Wettinern - Freistaat zahlt 4,8 Millionen Euro

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Freistaat und Wettiner haben sich geeinigt: Sachsens ehema­liges Herrscher­haus bekommt im Gegenzug für Kunst­ge­gen­stände und Bücher aus ihrem Besitz  vom Freistaat noch einmal rund 4,8 Millionen Euro. 1312 Bücher sowie elf Kunst­ge­gen­stände werden zurück­ge­geben. Der entspre­chende Vergleichs­ver­trag wurde am Donnerstag unter­zeichnet. Mit dieser "endgül­tigen und abschlie­ßenden Einigung" sind jegliche Ansprüche des Hauses Wettin abgegolten. Der überwie­gende Teil der etwa 10 000 verhan­delten Objekte bleibt in den staat­li­chen Sammlungen -auf ausdrück­li­chen Wunsch der Wettiner. 1312 Bücher, Handschriften, Musika­lien und Karten aus der Landes­bi­blio­thek sowie elf Möbel und Waffen aus den Dresdner Kunst­samm­lungen werden zurück­ge­geben und sollen verkauft werden.Der nach 1999, 2006 und 2011 vierte Vergleich schaffe unter Wahrung aller Betei­ligten Rechts­frieden und Rechts­si­cher­heit, betonte Kunst-Staats­se­kretär Henry Hasen­pflug. Wichtige und unver­zicht­bare Kultur­güter von heraus­ra­gendem histo­ri­schen und wissen­schaft­li­chen Wert könnten Öffent­lich­keit und Forschung in Museen und Biblio­theken erhalten werden.