- Symbolbild
Ein totes Schwein in den Königshainer Bergen - ASP-Verdacht bestätigt
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Sachsen erneut ausgebrochen. Wie das Gesundheitsministerium heute mitgeteilt hat, wurde das Virus bei einem verendeten Wildschwein in den Königshainer Bergen im Landkreis Görlitz nachgewiesen. Der Kadaver wurde in der Nähe von Thiemendorf gefunden, unweit der Autobahn A 4. „Es war zum Teil aufgefressen, vermutlich durch einen Wolf“, sagte uns ein Jäger. Es handelt sich um ein männliches, höchstens zwei Jahre altes Tier.
Das Landestierseuchenbekämpfungszentrum der Landesdirektion Sachsen hat die Arbeit wieder aufgenommen und erste Sofortmaßnahmen veranlasst. Unter anderem wurde der Rückbau der Zäune im Umkreis von zehn Kilometern um den Fundort gestoppt. Derzeit werde geprüft, ob und in welchem Radius neue Zäune errichtet werden müssen, so das Ministerium.
Mit Hilfe von Drohnen soll nach weiteren toten Wildschweinen gesucht werden. Jäger aus der Region wurden aufgerufen, Wildschweine stärker zu bejagen und nach weiteren Kadavern zu suchen.
Sachsen war Anfang Februar offiziell zur ASP-freien Zone erklärt worden. Sperrzonen wurden aufgehoben.
