• Fotograf: Robert Michael / dpa

    Fotograf: Robert Michael / dpa

Echter Caravaggio in der Gemäldegalerie Alte Meister

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Die Gemäldegalerie Alte Meister zeigt ab heute einen echten Caravaggio. Das Gemälde «Johannes der Täufer» wurde aus den Kapitolinischen Museen in Rom ausgeliehen und ist bis Mitte Januar bei uns zu sehen. Um die «spektakuläre Leihgabe» sind in der Sonderausstellung mehr als 50 prominente Werke sogenannter Caravaggisten aus eigenem Bestand  der Kunstsammlungen versammelt. Die Ausstellung der Gemäldegalerie zeigt somit den Einfluss des italienischen Barockmalers Caravaggio auf Zeitgenossen und nachfolgende Künstlergenerationen.

 «Die Gemäldegalerie Alte Meister besitzt eine Fülle von Caravaggisten, aber keinen Caravaggio selbst», sagte Direktor Stephan Koja. Dabei wollten Sachsens Kurfürsten auch ein Werk dieses römischen Barockmalers für ihre Sammlung, erwarben aber nur ihm zugeschriebene Werke. Mit «Johannes der Täufer» erfülle sich nun der jahrelange Wunsch, ein Original von dem Maler des römischen Barock neben von ihm beeinflussten Werken zu zeigen. Die provokante Darstellung des Heiligen als nackter Knabe, der einen Widder umarmt, ist seit der Entstehung des Bildes 1602 für eine Privatsammlung Anlass für Spekulationen.