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Dynamofans sorgen für Gänsehaut - Pavel Fort für den Sieg

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Dynamo Dresden bleibt weiter im Rennen um den Klassen­er­halt in der 2. Fußball-Bundes­liga. Im Ostduell gegen Energie Cottbus setzten sich die Schwarz-Gelben vor 29.153 Zuschauern mit 1:0 durch. Pavel Fort wurde mit seinem Tor in der 53. Minute zum Match­winner.Fans sorgen für Gänshau­tat­mo­sphäre - Cottbus sieht RotKurz vor Spiel­be­ginn des Ostdu­ells zwischen der SGD und Energie Cottbus sorgten die Fans der Schwarz-Gelben für den Gänse­h­aut­mo­ment im Stadion. Andert­halb Monate arbei­teten sie an der Geburts­tags-Choreo­grafie für ihren Verein. 25.000 Euro hatten die Fans zuvor an Spenden­gel­dern einge­sam­melt und die tolle Show damit selbst finan­ziert. Momente aus 60 Jahren Dynamo Dresden, die den Spielern noch den letzten Kick vor dem Anpfiff gaben. Die Bilder dazu gibt es in der Galerie ... und hier das spekta­ku­läre Video:

Audio:

Trainer Peter Pacult, Tobias Kempe und Cristian Fiel zur beein­dru­ckenden Choreo
Trainer Peter Pacult zum 1:0-Sieg gegen Cottbus
Mittel­feld­spieler Cristian Fiel zum Sieg gegen Cottbus
Sebas­tian Schuppan über den Sieg und seinen verschos­senen Elfer
In der Start­auf­stel­lung nahm Dynamo-Coach Peter Pacult zwei Verän­de­rungen vor. Für Tobias Jänicke durfte Cheikh Gueye ins rechte Mittel­feld und Pavel Fort wurde im Angriff durch Youngster Tobias Müller ersetzt. Vom takti­schen System blieb Pacult beim 4-5-1. Den besseren Start in dieses heiße Ostduell erwischten die Gastgeber. Von Beginn an - wohl auch durch die Choreo der Fans beflü­gelt - wollte die SGD offensiv Akzente setzen. Bis zum Straf­raum der Gäste gelangen die Kombi­na­tionen auch, nur der finale Pass fehlte mal wieder. Bis zum ersten echten Torschuss dauerte es dann aller­dings gut 14 Minuten. Der Versuch von Idir Ouali stellte den Cottbuser Schluss­mann Kirsch­baum aber vor keine Probleme. Von den Gästen selbst ging kaum Gefahr aus. Das lag zum Einen an der Einfalls­lo­sig­keit der Energie-Vorstöße und zum anderen an der sicher stehenden Defen­sive der Dynamos. Nach 20 Minuten war es dann Cristian Fiél, der für den nächsten Aufreger sorgte. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging aber einen knappen Meter am Tor vorbei.Spiele­risch fiel den Gästen weiterhin nichts ein und so ließ der Cottbuser Börner seinem Frust freien Lauf. Übermo­ti­viert sprang er mit gestreckten Beinen in Filip Torjan und sah dafür die Rote Karte. Aller­dings verpassten die Dynamos aus der numme­ri­schen Überzahl Kapital zu schlagen und so ging es torlos zum Seiten­wechsel. Joker Pavel Fort sticht Mit Beginn des zweiten Durch­gangs stellte Peter Pacult taktisch um - auf Offen­sive. Mit Tobias Kempe und Pavel Fort brachte er zwei frische Angreifer für die defen­si­veren Streker und Gueye. Die Wechsel schienen auch von Beginn an Früchte zu tragen. Den schwarz-Gelben fiel nun wieder mehr ein, wie sie die dezimierten Gäste vor Probleme stellen können. Wie gut das funktio­nierte, zeigt die 53. Spiel­mi­nute. Trojan eroberte den Ball im Mittel­feld und spielte sich über die rechte Seite bis an den Sechzehner der Gäste. Von dort brachte er schlie­ß­lich die Flanke auf den Kopf von Müller, der die kugel direkt auf Sturm­partner Fort weiter­lei­tete. Der bullige Tscheche nahm den Ball sehens­wert in der Luft mit und hatte allein vor Kirsch­baum keine Probleme zur Führung einzu­netzen. 29.000 Zuschauer waren aus dem Häuschen. Dynamo versuchte sofort nachzu­legen. Mit tollem Kombi­na­ti­ons­spiel kamen die Schwarz-Gelben immer wieder in die Nähe des Cottbuser Tores, wo sie dann aller­dings wieder die letzte Konse­quenz vermissen ließen. Trojan (84.) und Fort (85.) vergaben aus beste Positionen. Für die endgül­tige Entschei­dung hätte dann Vertei­diger Sebas­tian Schuppan sorgen können, wenn nicht müssen. Tobias Müller suchte in der 88. Minute das Dribb­ling gegen Uwe Hünemeier. Der 19-jährige zog in den Straf­raum, wo er schlie­ß­lich zu Fall kam. Schieds­richter Peter Sippel entscheid auf Foulspiel des Cottbuser und so gab es Elfmeter für die SGD. Sebas­tian Schuppan schnappte sich die Kugel, schei­terte aber mit einem schwa­chen Schuss an Kirsch­baum. Die Vorent­schei­dung war verpasst und so fing nun doch noch einmal das große Zittern an. Die SGD brauchte den Sieg unbedingt und das war dem Team dann auch anzumerken. In den letzten Minuten warfen sie sich in jeden Ball, den die Gäste nach vorne spielten und erkämpften sich so am Ende einen verdienten 1:0-Heimer­folg. In der Tabelle bleibt Dynamo Dresden auf dem Relega­ti­ons­platz mit einem Zähler Rückstand auf den VfL Bochum. Weiter geht's dann am kommenden Samstag beim FSV Frank­furt.

Die emotionalen Bilder der Fan-Choreo zum 60-jährigen Jubiläum