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Dynamo will endlich wieder zu Hause gewinnen

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Marvin Schwäbe ist kein Mann der großen Töne. So verwun­derte es auch nicht, dass der Torwart vom Fußball-Zweit­li­gisten Dynamo Dresden vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SV Sandhausen eher die leisen wählte. „Klar wollen wir das Hinspiel vergessen machen und Sandhausen zeigen, dass wir besser als damals sind“, sagte er am Freitag.Im vergan­genen September verlor Dresden gegen das Team von Kenan Kocak mit 0:2. Es war eine der schwächsten Leistungen der Sachsen in dieser Spiel­zeit, beide Gegen­treffer fielen bereits in der ersten Viertel­stunde. „Wir sollten schon darauf aufpassen, dass wir nicht wieder nach 15 Minuten zwei Toren hinter­her­rennen müssen“, sagte der 21 Jahre alte U21-Natio­nal­tor­hüter und fügte hinzu: „Aber wir sind gut vorbe­reitet. Und wir wissen, was wir zu tun haben.“Cheftrainer Uwe Neuhaus hat seine Mannschaft unter der Woche auf einen kompakten Gegner einge­stellt, „den man erst einmal knacken muss.“ Der Tabel­len­achte aus Baden-Württem­berg besitzt mit 26 Gegen­tref­fern eine der besten Defen­siven im Fußball-Unter­haus. „Man denkt immer Dorfverein, aber man sollte sie nicht darauf reduzieren. Das ist eine richtig kompakte Einheit, die nicht ohne Grund viele Jahre schon in der 2. Liga spielt“, warnte Neuhaus.Trotz der Ausfälle von Top-Torjäger Andrew Wooten und Sturm­partner Richard Sukuta-Pasu sieht der 57-Jährige beim kommenden Gegner jede Menge Zweit­liga-Qualität. Weswegen es vorder­gründig darum gehe, Fehler zu vermeiden: „Ihre Innen­ver­tei­diger räumen in der Luft alle ab, die Außen sind verdammt quirlig und schnell. Auch im Mittel­feld ist alles perfekt aufein­ander abgestimmt.“Dass Dresden mit einem Erfolg auf Tuchfüh­lung zu den Aufstiegs­rängen bleiben würde, spielt für Neuhaus dabei eher eine unter­ge­ord­nete Rolle. Ohnehin sei der fünfte Tabel­len­platz und siebe Punkte Rückstand auf Rang drei schon deutlich über den eigent­li­chen Erwar­tungen anzusie­deln. Die Entwick­lung, die seine Mannschaft genommen habe, sei ohnehin viel wichtiger. Man müsse niemandem beweisen, dass man beson­ders Fußball spielen könne, sagte Neuhaus. „Aber dass wir es besser können, als im Hinspiel. Und da bin ich guten Mutes.“Ein Sieg gegen die Nordba­dener wäre der erste im Jahr 2017 im eigenen Stadion. Seit fünf Spielen wartet der Aufsteiger auf einem Heimer­folg, der letzte datiert vom 20. November (2:1 gegen Greuther Fürth). Bis auf den langzeit­ver­letzten Akaki Gogia müssen die Sachsen dabei auch auf Innen­ver­tei­diger Hendrik Starostzik aufgrund einer Zerrung verzichten.Sechs der elf Duelle beider Teams endeten jeweils mit einem Remis. Sandhausen gewann drei, Dresden zwei Partien.(dpa)