Dynamo verpasst Heimsieg gegen Braunschweig
Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden kann im eigenen Stadion nicht mehr gewinnen und wartet seit dem Auftakterfolg im Juli weiter auf den zweiten Saisonheimsieg. Am Sonntag kamen die Schwarz-Gelben vor 29.312 Zuschauern im DDV-Stadion gegen den Tabellennachbarn Eintracht Braunschweig nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Sie rangieren in der 2. Fußball-Bundesliga mit 14 Zählern auf Tabellenplatz zwölf. Patrick Möschl (12.) brachte Dynamo zunächst in Führung, Gustav Valsvik (60.) glich für die ersatzgeschwächten Gäste aus.Der Anstoß der Partie war aufgrund des schweren Sturmtiefs „Herwart“ um zweieinhalb Stunden auf 16.00 Uhr verschoben worden, doch Dynamo schien die nervenaufreibende Verzögerung besser weggesteckt zu haben. Die Sachsen agierten von Beginn an druckvoll und hätten nach Chancen von Peniel Mlapa (5.) und Möschl (6.) schnell in Führung gehen können.Sechs Minuten nach seiner ersten Gelegenheit traf der Sommerneuzugang Möschl dann erstmals für Dresden, wuchtete den Ball aus 17 Metern zur Führung ein. Er hatte aber Glück, dass sein Freistoß direkt davor von der Mauer noch einmal vor seine Füße prallte.Der 24 Jahre alte Österreicher war eine von sieben Veränderungen, die Dynamos Chefcoach Uwe Neuhaus im Vergleich zum Pokal-Aus unter der Woche in Freiburg vornahm. Auch Haris Duljevic, Peniel Mlapa, Andreas Lambertz, Paul Seguin, Fabian Müller und Niklas Hauptmann rotierten ins Team. Niklas Kreuzer, Rico Benatelli, Lucas Röser, Aias Aosman, Philip Heise, Sascha Horvath und Erich Berko mussten dafür weichen.Nach dem Führungstreffer schalteten die Hausherren einen Gang zurück, kamen nur noch selten vor das Tor von Jasmin Fejzic. Dafür kam Braunschweig etwas besser in die Partie und hatte durch Julius Biada (17./31.) zweimal die große Ausgleichmöglichkeit.Auch nach der Pause spielte Dresden gefälliger und mit einem deutlichen Übergewicht im Mittelfeld, machte aber zu wenig aus seinem deutlichen Plus an Ballbesitz. Die Gäste agierten da cleverer und kamen nach einer Stunde durch Innenverteidiger Valsvik per Kopf nach einem Eckball zum Ausgleich.Dresden brauchte eine Weile, um sich vom Gegentreffer zu erholen, fabrizierte plötzlich immer wieder Fehler im Aufbauspiel. Erst in der Schlussphase konnten die Sachsen wieder mehr Druck erzeugen. Der Treffer von Niklas Kreuzer wurde aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt.(dpa)