Dynamo verpasst Auswärtssieg in Stuttgart knapp
Dynamo hat einen Auswärtssieg beim Aufstiegsfavoriten VfB Stuttgart nut knapp verpasst. Nach einer 3:0-Führung durch einen lupenreinen Hattrick von Stefan Kutschke, stand am Ende dennoch ein 3:3 auf der Anzeigetafel. Dynamo bleibt Tabellenfünfter.Den Start in die Partie hätte die SGD gar nicht besser erwischen können. Nach vier Minuten schon durften die Schwarz-Gelben erstmals jubeln. Nach tollem Angriff über Aosman und Kreuzer, netzte Stefan Kutschke zur Führung ein. Die Schwaben versuchten zu antworten und taten dies beinahe auch in der 15. Minute. Julian Green traf den Pfosten und Christian Gentner setzte den Nachschuss über das Dresdner Gehäuse. Zu diesem Zeitpunkte war Marco Hartmann schon nicht mehr auf dem Platz. Der Dynamokapitän musste in der 12. Minute verletzt runter.Dynamo spielte mit der Führung im Rücken gut mit, verlegte sich dabei hauptsächlichs aufs Kontern und war damit auch erfolgreich. Philip Heise trieb den Ball auf der linken Seite nach vorn, spielte die Kugel flach und scharf ins Zentrum, wo Stefan Kutschke erneut goldrichtig stand (22.). Keine vier Minuten später durften die Dresdner erneut jubeln. Mitchell Langerak brachte Kutschke im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Perl zeigte auf den Punkt. Den Elfmeter verwandelte Kutschke sicher zum 3:0! Es ist sein zweiter lupenreiner Hattrick in dieser Saison.Trotz der klaren Führung für Dynamo gaben sich die Schwaben nicht auf und so kam auch nie das Gefühl auf, dass die Partie entschieden ist. Drei Minuten nach dem dritten Dynamotreffer waren die Stuttgarter dann auch erfolgreich. Toptorjäger Simon Terodde nutzte einen Stellungsfehler und verkürzte auf 1:3. So ging es auch in die Halbzeit.Im zweiten Durchgang übernahmen die Hausherren sofort das Spielgeschehen. Stuttgart drückte und Dynamo stellte sich mit allen Mann dagegen, kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Doppeltes Glück hatte die SGD in der 57. Minute. Anto Grgic setzte einen Freistoß an die Latte - Marvin Schwäbe war mit den Fingern noch dran - und mit dem Naschuss traf Terodde ebenfalls die Querlatte. Zwölf Minuten später lag der Torschrei bei den Stuttgarter Fans wieder auf den Lippen, wieder aber war die Latte im Weg. Diesmal scheiterte Gentner.Der Druck wurde immer größer und so passierte es in der 75. Minute. Emiliano Insua verkürzte auf 2:3 und es sollte nicht der letzte Treffer sein. Stuttgart drückte weiter auf den Ausgleich und bekam in der Nachspielzeit noch einen Elfmeter zugesprochen. Simon Terodde ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte den 3:3-Endstand.Für Dynamo bitter. Vor dem Spiel hätte sicher jeder dieses Ergebnis unterschrieben, nach einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung sieht das aber anders aus. Jetzt heißt es abhaken und das Positive mitnehmen. Weiter geht's schon am Mittwoch zu Hause gegen Heidenheim.