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Dynamo verliert klar in Aalen

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Bittere Nieder­lage für Dynamo. Das Team von Peter Pacult hat das Auswärts­spiel beim VfR Aalen klar verloren, am Ende stand es 0:3. Die SGD strahlte über die gesamten 90 Minuten kaum Torge­fahr aus. Damit hat Dynamo den direkten Klassen­er­halt nicht mehr selbst in der Hand. Am letzten Spieltag muss daheim in Regens­burg ein Sieg her. Gleich­zeitig darf Aue nicht gegen Sandhausen gewinnen, sonst muss die SGD in die Relega­tion.Elfmeter verwei­gert - Eckball verschlafenZwei Verän­de­rungen nahm Dynamo­trainer Peter Pacult in seiner Start­auf­stel­lung im Vergleich zum Heimsieg gegen Pader­born vor. Der zuletzt gesperrte Cristian Fiél rückte wieder in die erste Elf, dafür musste Stürmer Pavel Fort weichen. Zudem ersetzt Bjarne Thoelke Abwehr­chef Romain Bregerie, der mit einer Gelbsperre ausfiel.Die Partie brauchte gut zehn Minuten um in Schwung zu kommenn. Die erste echte Torchancen hatten dann die Gastgeber. Traut bekam die Kugel nach einem Klärungs­ver­such von Benjamin Kirsten. Sein Distanz­schuss konnte Florian Jungwirth aber abwehren. Auf der Gegen­seite war es Filip Trojan, der als Erster für Unruhe im Aalener Straf­raum sorgte. Sein Torschuss konnte Ex-Dynamo Tim Kister aber klären. Dynamo wurde stärker und machte Druck. Nach 18 Minuten hätten die Schwarz-Gelben einen Elfmeter bekommen müssen. Ouali drang in den Aalener Straf­raum und wurde zu Boden gerissen - Schieds­richter Hartmann ließ weiter­spielen.Zehn Minuten vor dem Seiten­wechsel wurden auch die Gastgeber wieder aktiver. Lechleiter schei­terte noch in der 34. Minute. Nur fünf Minuten später machte es dann aber Kister besser, der nach einer Ecke unbedrängt einköpfen konnte. Der Ex-Dynamo verzich­tete auf einen ausge­las­senen Torjubel. Mit dem knappen Rückstand für die SGD ging es dann auch in die Halbzeit.Dynamo kläglich - Aalen eiskaltOhne weitere Verän­de­rungen - Jungwirth wurde angeschlagen bereits nach einer halben Stunden durch Jänicke ersetzt - ging es in den zweiten Durch­gang.   Die Schwarz-Gelben kamen mit viel Schwung aus der Kabine, vergaben bei ihrer besten Torchance aber mehr als kläglich. Drei Minuten waren nach Wieder­an­pfiff gespielt, da bekam Tobias Müller fünf Meter vor dem Tor den Ball. Seinen Schuss konnte Aalens Schluss­mann Bernhardt parieren, doch die Kugel landete direkt bei Trojan. Der versuchte den Ball aus dreiein­halb Meter über die Linie zu stochern, verfehlte aber.Diese verge­bene Doppel­chance machten den Schwarz-Gelben zu schaffen. Sie verloren den Faden und das kam den konter­starken Gastge­bern entgegen. Aber auch der VfR vergab gleich mehrere Torchancen kläglich. 60 Minuten waren gespielt und die Dynamos versuchten noch einmal alles. Der Ausgleich musste her, damit man am letzten Spieltag wieder alles selbst in der Hand hat. Als Peter Pacult dann seine letzt Option Fort für Streker zog wurde die Partie entschieden. Dynamo spielte mit offenem Visier nach vorn, was die Gastgeber dann doch mit einem Kontertor bestraften.Lechleiter erhöhte in der 79. Minute auf 0:2 aus Sicht der SGD. Doch es kam noch dicker für die Dynamos und es folgte die Krönung auf einer schwa­chen Leistung von Schieds­richter Robert Hartmann. Vier Minuten vor dem Ende fiel Lechleiter theatra­lisch im Sechzehner der Dynamos. Hartmann zögerte nicht lange und zeigte auf den Elfme­ter­punkt und entschied zusätz­lich auf Rot gegen Filip Trojan. Der Tscheche hatte mit der Situa­tion aller­dings nichts zu tun, sondern Cristian Fiél, der wenn überhaupt Lechleiter nur leicht touchierte. Hartmann blieb bei seiner Entschei­dung - selbst die Aalener versuchten ihn vom Platz­ver­weis umzustimmen - und Leandro versenkte die Kugel schlie­ß­lich zum 0:3.Für Dynamo Dresden ist die Nieder­lage in Aalen ein mehr als bitterer Rückschlag. Am letzten Spieltag fällt die Entschei­dung nun zwischen der SGD und Erzge­birge Aue. Ein sächsi­sches Team wird sich noch sicher rettenden können, das Andere muss in die Relega­tion gegen den Dritten der 3. Liga.

Audio:

Dynamo-Vertei­diger Sebas­tian Schuppan im Inter­view
Trainer Peter Pacult zum Spiel
Cristian Fiel zur Elfme­ter­si­tua­tion vor dem 3:0