++ EIL ++

Dynamo verliert Heimspiel gegen Köln

Zuletzt aktualisiert:

Trotz einer guten Vorstel­lung hat Dynamo Dresden das Montag­abend­spiel der 2. Bundes­liga gegen den 1. FC Köln mit 0:2 verloren. Die Schwarz-Gelben waren vor 27.284 Zuschauern über weite Strecken das aktivere Team, das Tor wollte aber mal wieder nicht fallen. Auf der Gegen­seite nutzten die Geißböcke ihre wenigen Chancen eiskalt aus. Somit geht die SGD als Tabel­len­sech­zehnter in die Länder­spiel­pause.Kniever­let­zung bei PotéAuf zwei Positionen verän­derte Peter Pacult seine Startelf im Vergleich zum Derby in Aue. Für Lynel Kitam­bala und Tobias Kempe rückten Robert Koch und Filip Trojan in die Start­for­ma­tion.Von Beginn an zeigten die Dynamos, dass es der 1. FC Köln nicht leicht haben wird, die drei Punkte einfach aus Dresden mitzu­nehmen. Seit dreizehn Zweit­li­ga­spielen waren die Geißböcke zu dem Zeitpunkt unbesiegt. Den ersten echten Aufreger gab es erst nach 13 gespielten Minuten und der war aus Dynamo­sicht ein ganz bitterer. Im Zweikampf mit McKenna verdrehte sich Dynamo-Kapitän Mickael Poté das rechte Knie und musste ausge­wech­selt werden. Für ihn kam Pavel Fort in die Partie. Cristian Fiél übernahm unter großem Jubel die Kapitäns­binde.Der Verlet­zungs­schock machte sich zunächst auch im Spiel der SGD bemerkbar. Hinten ließ die  Pacult-Elf nichts anbrennen, aller­dings fehlte es im Vorwärts­gang an zündenden Ideen. Torchancen waren Mangel­ware! Erst in der 29. Minute lag den Dynamo­fans der Torschrei schon auf den Lippen. Trojan schei­terte aber am Kölner Schlus­mann Horn und im Nachschuss schoss Robert Koch Dominik Maroh an. Die Schwarz-Gelben wurden nun aber mutiger. In der 35. Minute war es erneut Trojan, der die Dynamos hätte in Führung bringen können. Der Sieger hieß erneut Timo Horn. Den Schluss­punkt im ersten Durch­gang setzte Anthony Losilla nach einer Ecke. Sein Drehschuss (37.) ging aber am Tor vorbei. Torlos ging es also in die Pause.Fort vergibt die Führung - Ujah trifft doppeltUnver­än­dert starteten beide Teams in den zweiten Durch­gang. Die Kölner wirkten jetzt frischer und setzten die Schwarz-Gelben unter Druck. Matushyk (59.) und Maier­hofer (60.) konnten die Kugel aber nicht im Dynamotor unter­bringen. Richtig eng wurde es kurz darauf. Anthony Ujah bekam den Ball an der Straf­raum­grenze. Benjamin Kirsten konnte den Schuss des FC-Stürmers aber mit einem tollen Reflex parieren. Das Spiel wurde wieder offener. Erst schei­terte David Solga (62.) an Horn und dann hatte Pavel Fort die Führung für die SGD auf dem Fuss. Der Tscheche wurde schön von Ouali freige­spielt. Allein vor dem Kölner Tor versagten dem Angreifer aller­dings die Nerven. Sein Abschluss landete genau auf dem Kölner Schluss­mann.Diese verge­bene 100 %-Chance wirkte wie ein Bruch im Spiel der Dresdner. Die Aktionen wurden hekti­scher und unprä­zise. Das wiederum machte den Gästen neuen Mut. In der 73. Minute setzte Strobl Ujah in Szene. Der Nigerianer stürmte frei auf Kirsten zu und ließ sich nicht zweimal bitten - die Führung für die Gäste. Der nächste Schock für Dynamo und es kam noch Dicker. Nach einem leicht­fer­tigen Fehler von Bregerie konterten die Kölner erneut und erhöhten in der 81. Minute auf 0:2 aus Sicht der SGD. Den ersten Schuss von Bröker konnte Kirsten noch abwehren. Beim Naschuss von Ujah war er aber chancenlos.So verliert Dynamo Dresden am Ende unglück­lich mit 0:2 gegen den 1. FC Köln. Ärger­lich, denn es wäre viel mehr möglich gewesen. Auf dem Relega­ti­ons­platz geht es für die Pacult-Elf nun in die Länder­spiel­pause. Das nächste Punkt­spiel in der 2. Bundes­liga gibt es dann am Gründon­nerstag in Braun­schweig.Jubilä­ums­trikot vorge­stelltEin beson­deres Highlight zum anste­henden 60-jährigen Vereins­ju­bi­läum der SGD wurde vor dem Anpfiff präsen­tiert: das Sonder­trikot zum Vereins­ju­bi­läum. Am 12. April werden die Dynamos dieses im Auswärts­spiel bei Union Berlin tragen. Es wird der 60. Vereins­ge­burtstag der Schwarz-Gelben sein. Zudem ist das Sonder­trikot im Fanshop erhält­lich.

Audio:

Inter­view mit Trainer Peter Pacult
Inter­view mit Dynamo-Torhüter Benjamin Kirsten