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Dynamo verliert erstmals in Paderborn

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Nächster Rückschlag für die SGD. Dynamo Dresden hat in Pader­born mit 1:2 verloren. Nach schwa­cher erster Halbzeit und 0:2-Rückstand, konnte Zlatko Dedic im zweiten Durch­gang per Elfmeter noch verkürzen - mehr sprang nicht mehr heraus. In der Tabelle bleibt die SGD damit Vorletzter.In der Startelf nahm Dynamo-Coach Olaf Janßen notge­drungen zwei Verän­de­rungen vor. Thorsten Schulz musste gelbge­sperrt aussetzen und Robert Koch blieb in Dresden, weil er Vater geworden ist. Dafür durfte Sebas­tian Schuppan von Beginn an vertei­digen und Tobias Kempe rückte ebenfalls wieder in die Anfangself.Den besseren Start ins Spiel erwischten die Hausherren, die bereits nach zwei Minuten die erste Kopfball­chance hatten. Dynamo dagegen hatte große Probleme ins Spiel zu finden. Zu viele zu einfache Ballver­luste machten einen geord­neten Spiel­aufbau unmög­lich. Glück hatte die SGD dann in der 17. Minute. Fiel verten­de­elte leicht­fertig den Ball. Anthony Losilla musste dann als letzter Mann retten und stoppte Vrancic. Schieds­richter Stege­mann verwei­gerte zu Unrecht einen Elfmeter.Erst in der 31. Minute hatte Dynamo die erste Torchance und was für Eine. Kempe spielte Schuppan auf links frei. Dessen Flanke segelte über alle Pader­borner hinweg auf Idir Ouali, der die Kugel per Volley an die Latte nagelte. Das blieb aller­dings nur ein kurzes Stroh­feuer der SGD.In der 38. Minute waren es die Pader­borner, die die Führung erzielten. Wieder nutzte der SCP einen Fehler der Dynamos - diesmal Losilla. Bakalorz nahm sich aus gut 30 Metern ein Herz und drosch den Ball ins rechte obere Toreck. Und die Hausherren legten vor der Pause nochmal nach. Nach einer Ecke kam Wurtz ungedeckt an den Ball und traf zum 2:0.Zum Beginn der zweiten Halbzeit ersetzte Zlatko Dedic den schwa­chen Cristian Fiel. Der Wechsel zeigte auch Wirkung. Zwar brauchten die Schwarz-Gelben wieder bis sie ins Spiel fanden, aber sie wurden offen­siver. Dafür wurde die SGD in der 55. Minute dann auch belohnt. Im Luftzwei­kampf zwischen Hünemeier und Poté filel dem Pader­borner die Kugel auf die Hand - Elfmeter für Dynamo. Den verwan­delte Dedic eiskalt zum 1:2-Anschluss­treffer.Die SGD wurde daraufhin besser und noch offen­siver. Aller­dings fehlte die klare Torchance, um doch noch zum Ausgleich zu kommen und in der Abwehr ging das Zittern weiter. Markus Scholz musste mehrfach retten. Auch die Schluss­of­fen­sive brachte keine Tore geschweige denn Torge­fahr! In der Tabelle bleibt Dynamo Dresden weiterhin Vorletzter.

Audio:

Sport-Geschäfts­führer Ralf Minge im Inter­view
Trainer Olaf Janßen im Inter­view
Kapitän Romain Bregerie
Sebas­tian Schuppan und Tobias Kempe