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Dynamo verliert durch Eigentor in Fürth

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Die SG Dynamo Dresden hat auch das dritte Spiel in Serie nicht gewinnen können und nun auch noch einen Rückschlag im Kampf um Platz fünf der Tabelle hinnehmen müssen. Die Sachsen unter­lagen am Freitag­abend in ihrem 100. Auswärts­spiel der 2. Fußball-Bundes­liga beim direkten Verfolger Greuther Fürth mit 0:1 (0:0). Sie rangieren durch die elfte Saison­nie­der­lage nur noch mit drei Punkten Vorsprung vor den sechst­plat­zierten „Kleeblät­tern“. Aias Aosman (74.) erzielte vor 10.755 Zuschauern im Fürther Sport­park per Eigentor den einzigen Treffer des Abends.Wie schon in der Vorwoche hatten die Sachsen die komplette Partie Probleme, zu ihrem Spiel zu finden. Uwe Neuhaus nahm im Vergleich zum glück­li­chen Remis gegen Fortuna Düssel­dorf, bei dem Dynamos Trainer seinen Schütz­lingen „leere Köpfe“ attes­tiert hatte, drei Verän­de­rungen vor. Niklas Kreuzer, Jannik Müller und Niklas Haupt­mann bekamen eine Verschnauf­pause, für sie rückten Giuliano Modica, Fabian Müller und Aosman in die Start­for­ma­tion.Doch auch gegen die früh störenden Hausherren fand Dresden keinerlei Mittel, das gewohnte Kombi­na­ti­ons­spiel aufzu­ziehen. Fürth machte die Räume eng und nahm den Gästen jegliche Optionen, offensiv für Gefahr zu sorgen. Die Folge waren immer wieder einfache Ballver­luste, die Fürth mit schnellen Tempo­ge­gen­stößen zu nutzen suchte.So zielte Patrick Sontheimer in der 19. Minute nach einem Fehlpass von Florian Ballas nur knapp aus gewagter Position am Dresdner Gehäuse vorbei. Weitere Chancen blieben Mangel­ware. Einzig Khaled Narey (26.) hatte noch für die Franken den Führungs­treffer auf dem Fuß, rutschte aber beim Abschluss aus und schei­terte letzt­lich an Dynamos Keeper Marvin Schwäbe.Auch in der zweiten Hälfte blieb die zweit­beste Offen­sive der Liga vieles schuldig. Es dauerte bis zur 61. Minute, bis Dresden durch Akaki Gogia das erste Mal für Torge­fahr sorgte. Nach einem Solo über das halbe Feld fehlte dem 25-Jährigen die Präzi­sion im Abschluss.In der 73. Minute verpasste Aosman nach einer Herein­gabe von Philip Heise nur knapp den Dresdner Führungs­treffer. Nur wenig später bewies er unfrei­willig etwas mehr Präzi­sion, als er von der Straf­raum­grenze eine Flanke von Veton Berisha unglück­lich mit dem Knie ins eigene Tor abfälschte und zum Endstand traf.(dpa)

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Lumpi Lambertz enttäuscht nach dem 0:1 in Fürth