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Dynamo vergibt ersten Aufstiegs-Matchball

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Dynamo muss die Aufstiegs­feier in die 2. Fußball-Bundes­liga vertagen. Trotz Heimvor­teils und eindrucks­voller Kulisse kam die SGD am Samstag gegen Holstein Kiel nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei spielte Rot-Weiß Erfurt den Dresd­nern mit seinem 4:2-Sieg gegen den Tabellen-Dritten VfL Osnabrück in die Karten: Ein Tor hätte Dynamo gereicht, um schon sechs Spiel­tage vor Schluss nach zwei Jahren Absti­nenz wieder ins deutsche Unter­haus zurück­zu­kehren. Dennoch ist der Aufstieg bei 15 Punkten Vorsprung auf Osnabrück und der um 27 Treffer besseren Tordif­fe­renz im Vergleich zum VfL schon jetzt eigent­lich klar.Vor 28.935 Zuschauern verän­derte Dynamo-Cheftrainer Uwe Neuhaus sein Team im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen. Und die Hausherren nahmen von Beginn an des Zepter in die Hand, ohne jedoch große Torge­fahr auszu­strahlen. Die größte Einschuss­mög­lich­keit vergab Aias Aosman in der 31. Minute, als er aus 18 Metern nur den Pfosten traf.In der zweiten Hälfte agierten die Schwarz-Gelben zuneh­mend nervös und konnten sich kaum noch Chancen heraus­spielen. In der turbu­lenten Schluss­phase drückten die Schwarz-Gelben vehement auf den Siegtreffer. Aber sowohl Top-Torjäger Justin Eilers als auch Niklas Kreuzer schei­terten knapp. Zudem schafften es Tim Väyrynen, Pascal Testroet und Kreuzer im Gewühl Zenti­meter vor der Torlinie nicht, den Ball im Kasten vom Kieler Schluss­mann Robin Zentner unter­zu­bringen.(dpa)Bedeutet für Dynamo: Den Aufstieg haben die Schwarz-Gelben nächsten Samstag in Magde­burg selbst in der Hand. Ein Unent­schieden würde bereits zur Rückkehr in die 2. Bundes­liga reichen.

Audio:

Justin Eilers blickt schon auf den zweiten Match­ball in Magde­burg
Kapitän Michael Hefele spricht von einem nur verscho­benen Fest
Lumpi Lambertz sah eine vogel­wilde Schluss­phase
Pascal Testroet beschreibt die Situa­tion kurz vor Schluss