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Dynamo unterliegt knapp in Braunschweig

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Die Dynamos gehen mit einer bitteren Pleite ins Oster­wo­chen­ende. Beim Tabel­len­zweiten Eintracht Braun­schweig unter­lagen die Schwarz-Gelben mit 1:2. Idir Ouali hatte die SGD nach sieben Minuten in Führung gebracht. Leicht­fer­tige Abwehr­fehler (31. und 53. Minute) bringen Dynamo aber wieder um den Lohn der Arbeit. Es wäre mehr drin gewesen. So bleibt die SGD auf dem Relega­ti­ons­platz.Toller Start für Dynamo - Traumtor von OualiDie Dynamos starteten selbst­be­wusst in die Partie beim Tabel­len­zweiten. Zwei Änderungen hatte Peter Pacult im Vergleich zum Köln-Spiel vorge­nommen. Für den verletzten Mickael Poté rückte Youngster Tobias Müller in den Angriff und Cristian Fiél musste sich vorerst mit dem Platz auf der Ersatz­bank begnügen. Der Routi­nier wurde im zentralen Mittel­feld durch Denis Streker ersetzt.Nur sieben Minuten dauerte es bis die Schwarz-Gelben erstmals gefähr­lich vor das Braun­schweiger Tor stürmten. Idir Ouali setzte sich auf der linken Seite durch. Seine Flanke fand zunächst aber keinen Abnehmer und landete so wieder bei Dynamos Nummer sieben. Der nahm sich nun selbst ein Herz, tanzte zwei Braun­schweiger aus und schloss sehens­wert zur Dynamo-Führung ab. 1:0 für die SGD und das beim Aufstiegs­fa­vo­riten!Die Gäste brauchten ihre Zeit, um sich vom Schock zu erholen. Aller­dings verpassten die Dynamos auch diese Schock­starre zu ihren Gunsten zu nutzen. Die beste Chance um auf 2:0 zu erhöhen, hatte Filip Trojan. Seinem Kopfball­ver­such fehlte es aber an Druck und Genau­ig­keit. Nach 18 Minuten wurde Braun­schweig stärker und Dynamo hatte Glück. Toptor­jäger Domi Kumbela trafe zum Ausgleich. Die Freude dauerte aber nicht lange, er stand mit der Fußspitze im Abseits. Dennoch war es der Weckruf für die Braun­schweiger Angriffs­be­mü­hungen. Die SGD tat sich nun immer schwerer. Ausge­rechnet bei einem Entlas­tungs­an­griff kam es dann zum vorent­schei­denden Fehler. Streker verlor den Ball im Mittel­feld. Den Konter der Eintracht konnte Schuppan schlie­ß­lich in höchster Not auf Kosten einer Ecke unter­binden. Daraus folgte dann aller­dings ein Ping-Pong-Tor von Ermin Bicakcic zum 1:1 Ausgleich (31.), mit dem es auch in die Pause ging.Viel Aufwand - keine PunkteZu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber frischer aus der Kabine. Die Dynamos wirkten schwer­fällig und hatten Probleme wieder ins Spiel zu finden. Nach 53. Minuten war es die SGD wieder selbst, die einen gefähr­li­chen Angriff der Braun­schweiger einlei­tete. Bregerie, Losilla und Schuppan schafften es nicht den Ball gegen Ademi und Kumbela zu klären und so konnte Letzterer schlie­ß­lich mit einem Sonntags­schuss aus 16 Metern zum 1:2 aus Sicht der Schwarz-Gelben einnetzen.Diesmal wareen es die Dynamos, die sich geschockt zeigten. Der Wille war weiterhin zu sehen und zu spüren. Klare Aktionen sprangen aber nur selten heraus. Braun­schweig dagegen, verlegte sich auf Konter und nach 64 Minuten war es Benjamin Kirsten zu verdanken, dass es beim knappen Rückstand blieb. Mit einem starken Reflex klärte er gegen Ademi. Peter Pacult musste reagieren und brachte Fiel für Solga. Der Dynamo-Routi­nier brachte umgehend Ordnung ins Spiel und so kam auch Dynamo wieder zu Offen­siv­ak­tionen.Auffällig war dabei einmal mehr Idir Ouali, der über seine linke Seite für Betrieb sorgte. Seine Herein­gaben fanden aber nur selten Abnehmer. In der 75. Minute hatte sich dann aber Denis Streker am Straf­raum der Gastgeber freige­laufen. Der Pass von Ouali kam perfekt auf den defen­siven Mittel­feld­spieler, dessen Schuss dann aber deutlich das Tor verfehlte. Mit dem Mut der Verzweif­lung versuchte Dynamo weiter Alles um zum Ausgleich zu kommen. Clevere Braun­schweiger, die auch geschickt an der Uhr drehten, ließen das aber nicht mehr zu und so blieb es am Ende bei der knappe Nieder­lage für Dynamo Dresden.

Audio:

Dynamo-Trainer Peter Pacult zur Nieder­lage in Braun­schweig
Mittel­feld­spieler Robert Koch