Dynamo über Vorfälle in Bielefeld bestürzt
Dynamo hat mit der Aufarbeitung der Vorfälle rund um das Spiel bei Arminia Bielefeld begonnen. Der Verein will zeitnah erste Konsequenzen ziehen. Im Vorfeld der Partie bei der Arminia haben laut Polizeiangaben rund 200 Chaoten versucht, aus dem Fanmarsch auszubrechen. Dabei sollen ein Supermarkt und ein Kino gestürmt worden sein. Zudem wurden 17 Polizisten verletzt, zwei von Ihnen erlitten schwere Augenverletzungen. Im Handgemenge hatten Randalierer den Polizisten Reizgas entwendet und es gegen die Beamten eingesetzt. Auch ein Polizeipferd wurde verletzt. Insgesamt waren 880 Polizisten im Einsatz.Dynamo will jetzt eng mit den Behörden bei der Ermittlung der Täter zusammenarbeiten, damit diese zur Verantwortung gezogen werden. Im ersten Schritt bedeutet das, dass die SGD mit den Verantwortlichen und Betroffenen vor Ort Gespräche aufnimmt.Dynamo-Geschäftsführer Christian Müller verurteilte die schweren Ausschreitungen aufs Schärfste: „Wie unser Cheftrainer Olaf Janßen sind der gesamte Verein, unsere Spieler und Mitarbeiter über die Vorkommnisse in Bielefeld zutiefst beschämt. Das Ausmaß an Gewalt macht uns fassungslos. Wieder haben in schwarz-gelb auftretende Gewalttäter dafür gesorgt, dass wir als Dynamo mit Krawallen, Ausschreitungen, Diebstahl und sogar schwerer Körperverletzung in Verbindung gebracht werden. Um es ganz klar zu sagen: Das sind keine Fans von Dynamo! Das sind Kriminelle, die Angst und Schrecken verbreiten. Wir als Verein distanzieren uns eindeutig von derartig kriminellem Verhalten und werden eng mit den Behörden bei der Ermittlung der Täter zusammenarbeiten, damit diese zur Verantwortung gezogen werden. Unsere Genesungswünsche gelten den Verletzten. Sie und alle anderen Gewaltopfer möchte ich im Namen des Vereins um Entschuldigung bitten.“