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Dynamo steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals!

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Dynamo hat mit einem Sieg im brisanten Sachsen-Derby beim Chemnitzer FC die 2. Runde im DFB-Pokal erreicht. Das Team von Trainer Ralf Loose setzte sich mit 3:0 beim Dritt­li­gisten durch. Vor 14 500 Zuschauern im Stadion an der Gellert­straße trafen Robert Koch und Mickael Poté für die Dresdner. Den Schluss­punkt setzte der Chemnitzer Vertei­diger Chris­toph Buchner mit einem Eigentor. Der Sieg hat mindes­tens 250.000 Euro in die Vereins­kasse gespült.Koch und Poté treffen in der Chemnitzer HitzeMit einer Verän­de­rung zum Zweit­li­ga­spiel vergan­genen Montag gegen 1860 München sind die Dynamos ins Spiel gestartet. Anstelle von Giannis Papado­poulos rückte Florian Jungwirth in die Startelf. Der angeschla­gene Mickael Poté war ebenfalls von Beginn an mit von der Partie. 38°C und heiterer Sonnen­schein stellten die Rahmen­be­din­gungen für einen heißen Pokal­fight, in dem die Dynamos den besseren Start erwischten. Aller­dings schaffte es die Mannschaft von Trainer Ralf Loose zunächst nicht, sich entschei­dende Torchancen heraus­zu­ar­beiten. Die Gastgeber machten es den Schwarz-Gelben aber auch nicht einfach und lauerten ihrer­seits auf Konter­chancen. Nach 18 Minuten wurde es dann aber erstmals richtig gefähr­lich vor dem Chemnitzer Tor. Mickael Poté hatte gleich dreimal die Chance die Kugel im Netz zu versenken, schei­terte aber immer wieder am starken CFC-Torhüter Philipp Pentke. Dynamo erhöhte nun den Druck und der CFC bekam auch in der Defen­sive immer mehr Probleme. In der 25. Spiel­mi­nute kam es erneut zum Duell Poté gegen Pentke und wieder blieb der Chemnitzer durch einen starken Reflex Sieger. Sieben Minuten später war Pentke dann aber machtlos. Sebas­tian Schuppan verlän­gerte eine Ecke von Filip Trojan an den langen Pfosten, wo SGD-Kapitän Robert Koch nur noch den Kopf hinhalten musste - 1:0 für Dynamo! Die Schwarz-Gelben drückten nun weiter und wollten noch vor dem Halbzeit­pfiff die Führung erhöhen. In der 42. Minute kam es somit wieder zum Duell Poté gegen Pentke und diesmal war der Dynamo­stürmer der Sieger. Mit der 2:0-Führung für die SGD ging es dann in die Pause.Unwetter und ein Eigentor im zweiten Durch­gangIm zweiten Durch­gang bot sich beiden Teams ein verän­dertes Bild. Denn der Himmel über Chemnitz öffnete seine Schleusen und es begann wie aus Kannen zu regnen. Der Wetter­um­schwung schien die Hausherren zu beflü­geln und so kam der CFC in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit zu einigen Torchancen. Die Abwehr der Schwarz-Gelben und allen voran Torhüter Benjamin Kirsten waren aber stets zur Stelle. Zu unschönen Szenen kam es dann in der 58. Minute, als Chemnitzer "Anhänger" Rauch­bomben in den Fanblö­cken zündeten und so für eine Spiel­un­ter­bre­chung sorgten. Die Dresdner Fans hingegen verhielten sich vorbild­lich und konzen­trierten sich auf das Anfeuern ihrer Mannschaft. Das war auch dringend nötig, denn bis zu eben dieser Spiel­un­ter­bre­chung war von den Schwarz-Gelben in der zweiten Hälfte nichts zu sehen. Die Unter­bre­chung hatte dann für die SGD aber auch ihr Gutes, denn als es weiter­ging, war der Spiel­fluss der Chemnitzer dahin und so kamen die Dynamos auch wieder zu ihren Chancen. Eine dieser Chancen verwer­tete dann aber ausge­rechnet ein Chemnitzer zur Spiel­ent­schei­dung. Idir Ouali tankte sich in der 79. Minute auf der linken Seite durch und passte den Ball scharf ins Zentrum, wo der Chemnitzer Chris­toph Buchner den Ball ins eigene Netz versenkte. Die letzten elf Minuten passierte dann nicht mehr viel und so fährt Dynamo Dresden am Ende einen ungefähr­deten 3:0-Sieg in Chemnitz ein.Wie im Vorjahr steht die SGD somit in der zweiten Haupt­runde des DFB-Pokals. Der Gegner wird in der Auslo­sung am kommenden Samstag ermit­telt. Eines ist jetzt aber schon sicher. Der Einzug in Runde zwei spült mindes­tens 250.000 Euro in die Vereins­kasse. In der 2. Bundes­liga geht es für die Mannschaft von Trainer Ralf Loose am nächsten Samstag in Duisburg weiter.

Audio:

Die Stimmen der Dynamos zum Weiter­kommen: (Filip Trojan, Benjamin Kirsten, Robert Koch und Trainer Ralf Loose)