Dynamo schlägt Greuther Fürth
Mit dem dritten Sieg in Serie hat Aufsteiger Dynamo Dresden plötzlich Kontakt zu den Spitzenplätzen der zweiten Liga. Auch gegen die Spvgg Greuther Fürth setzten die Sachsen am Sonntag mit dem 2:1 (1:0) ihren Aufwärtstrend fort und blieben das fünfte Mal hintereinander ungeschlagen. Mit 22 Punkten rangieren sie auf dem sechsten Tabellenplatz, nur zwei Punkte hinter Relegationsplatz drei. Vor 28 097 Zuschauern im Dresdner DDV-Stadion avancierte Akaki Gogia (20./86.) mit seinen Saisontreffern sechs und sieben zum Matchwinner. Serdar Dursun (90.+2) erzielte den Anschlusstreffer für die Gäste.Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus vertraute größtenteils auf dieselbe Mannschaft, die den souveränen Auswärtserfolg bei Fortuna Düsseldorf einfahren konnte. Einzig Abwehrchef Giuliano Modica musste verletzungsbedingt passen, für ihn rückte Jannik Müller in die Innenverteidigung.Dynamo hatte zunächst Probleme ins Spiel zu finden. Die Gäste aus Mittelfranken störten früh und erspielten sich die ersten Gelegenheiten der Partie. Bereits in der zweiten Minute hatte Benedikt Kirsch die Führung auf dem Fuß, verzog allerdings völlig freistehend aus 18 Metern über das Tor. Sieben Minuten später ließ Sebastian Freis zwei Dresdner im linken Strafraum-Eck aussteigen, seinem Schuss aus 14 Metern fehlte jedoch der letzte Druck.Erst nach einer Viertelstunde fanden die Gastgeber erstmals in der Offensive statt und hatten nach zwei Eckbällen durch Florian Ballas (16./17.) die ersten Möglichkeiten. Dynamos Innenverteidiger konnte den Ball aber weder per Kopf, noch per Fuß im gegnerischen Gehäuse unterbringen.Dresden war nun spielbestimmend, hatte aber trotz mehr Ballbesitz und Feldüberlegenheit Probleme, gegen gut gestaffelte Gäste klare Torchancen zu kreieren. So war es letztlich ein grober Fehler, der Dynamos Führung begünstigte: Fürths Innenverteidiger Marco Caliguri unterschätzte einen langen Ball von Ballas, seine Kopfballabwehr landete im Lauf von Gogia, der mit einem strammen Schuss aus elf Metern unhaltbar einnetzte.Auch danach hatte Dresden mehr Ballbesitz, versuchte es immer wieder über seine schnellen Außen Erich Berko und Gogia Torchancen herauszuspielen. Zu oft scheiterten die Elbestädter aber an den gut gestaffelten Gästen.Nach der Pause drückten die Sachsen auf den zweiten Treffer, konnten sich im Vergleich zum ersten Durchgang zahlreiche Tormöglichkeiten erspielen. Doch egal ob Gogia (48./52.), Hartmann (53.) nach einer Ecke oder Stefan Kutschke (60.) und Niklas Hauptmann (63.) freistehend, am Ende war immer ein Fürther Bein oder Schlussmann Balász Megyeri dazwischen.In der 86. Minute entschied wiederum Gogia die Partie. Wie schon beim ersten Treffer unterschätze die Fürther Defensive einen langen Ball und Gogia kann freistehend zum Endstand einschieben. Der Anschlusstreffer durch Dursun in der Nachspielzeit kam zu spät.(dpa)