++ EIL ++

Dynamo schlägt Cottbus im Ostduell - Poté beendet Torfluch

Zuletzt aktualisiert:

Dynamo Dresden hat am Sonntag­nach­mittag den zweiten Saison­sieg einge­fahren. Im Ostduell gegen Energie Cottbus feierten die Schwarz-Gelben einen verdienten 1:0-Sieg. Mickael Poté erzielte in der 73. Minute das entschei­dende Tor und beendete so seinen persön­li­chen Torfluch. 364 Tage hatte der Ex-Kapitän der SGD nicht mehr getroffen.Unschöne Szenen gab es während des Spiels aber auch. Mehrfach zündeten die Gäste­an­hänger Pyrotechnik und warfen Böller. In der 75. Minute musste die Partie schlie­ß­lich zum zweiten Mal unter­bro­chen werden und Schieds­richter Brych schickte beide Teams in die Kabinen. Nach zehn Minuten Unter­bre­chung konnte die Partie dann aber störungs­frei über die Bühne gebracht werden.In der Startelf nahm Dynamo­trainer Olaf Janßen zwei Verän­de­rungen vor. So rückten Chris­toph Menz und Filip Trojan für den verletzten Marco Hartmann und für Sebas­tian Schuppan in die Anfangself. Den besseren Start erwischte dann auch die SGD. Losilla und Trojan per Fernschuss setzten die ersten Akzente in den ersten fünf Minuten. Danach verflachte das Spiel aller­dings und die Gäste erspielten sich die ein oder andere Torchance. Bis zur Pause passierte aber nichts mehr.Unver­än­dert ging es in die zweite Halbzeit - Dynamo hatte bereits in der ersten Halbzeit Gueye für Menz gebracht. Beide Teams boten sich jetzt einen offenen Schlag­ab­tausch, wobei sich gerade Benjamin Kirsten immer wieder auszeichnen konnte. Den Schwarz-Gelben selbst fehlte es im Angriff an der nötigen Präzi­sion. Gerade als Energie Cottbus das Geschehen an sich riss, schlug dann doch die SGD zu. In der 73. Minute flankte Ouali von links in den Sechzehner. Dort setzt sich Mickael Poté im Kopfball­duell durch und nickt zur Führung ein. Der Torfluch des Ex-Kapitäns war nach 364 Tagen endlich gebro­chen.Danach kam es zu zum zweiten Mal zu den unschönen Szenen im Gäste­block, woraufhin die Partie für zehn Minuten unter­bro­chen wurde. Als sich die Gemüter beruhigt hatten, kam Sanogo zur letzten guten Torchance, die Kirsten aber entschärfte.Durch den Sieg hat Dynamo Dresden die direkten Abstiegs­plätze vorerst verlassen und ist jetzt 16.

Audio:

Dynamo-Trainer Olaf Janßen
Die Stimmen der Spieler