++ EIL ++

Dynamo scheitert in der 2. Runde des DFB-Pokals

Zuletzt aktualisiert:

Dynamo Dresden ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausge­schieden. Am Diens­tag­abend unter­lagen die Schwarz-Gelben vor 26.819 Zuschauern mit 0:1 gegen Arminia Biele­feld. Den einzigen Treffer erzielte Chris­toph Hemlein für die Gäste in der 66. Minute. Für Dynamo geht es nun am Freitag in der 2. Bundes­liga mit dem Heimspiel gegen Spitzen­reiter Braun­schweig weiter.Dynamo startete gut in das Pokal­spiel, kam gleich in der 5. Minute durch Pascal Testroet zur ersten richtig dicken Torchance. Nach Vorar­beit von Haupt­mann stand der Ex-Armine frei vor Ex-Dynamo Wolfgang Hesl, schei­terte aber. Testroet schoss Hesl an. Ein Sinnbild für den weiteren Abend von Pascal Testroet.Die nächste Möglich­keit für Dynamo kam in der 16. Minute. Stefa­niak brachte einen Eckball in den Sechzehner, Ballas verlän­gerte, aber Hartmann verpasste am langen Pfosten. Zwei Minuten später war Testroet wieder an der Reihe. Nach tollem Lupfer von Stefa­niak konnte HEsl gegen den Dynamo­stürmer noch parieren. Es blieb auch weiterhin ein Spiel auf ein Tor. Dynamo immer wieder angetrieben von den Fans und den starken Gogia und Haupt­mann. Wieder war es Testroet, der in der 21. Minute diesmal per Kopfball das Tor verfehlte. In der Nachspiel­zeit versuchte sich erneut Testroet. Diesmal kam das Pech dazu. Haupt­mann hatte sich durch­ge­tankt, Testroet kam zum Nachschuss, aber der Pfosten verhin­derte die Pausen­füh­rung.Im zweiten Durch­gang neutra­li­sis­erten sich beide Teams in den ersten Minuten. Chancen blieben vorerst Mangel­ware. Die SGD öffnete zuneh­mend den Abwehr­ver­bund, was den Gästen Konter­chancen ermög­lichte. Eine dieser Möglich­keiten konnte Ballas (63.) entschärfen. Drei Minuten später war es dann aber passiert. Nach einem Eckball wurden die Dynamos eiskalt ausge­kon­tert. Der geschickte Hemlein startete noch in der eigenen Hälfte, deshalb kein Abseits, und netzte gegen Schwäbe problemlos ein.Dynamo schal­tete noch einen Gang höher, setzte Biele­feld weiter unter Druck. Die Gäste zogen sich aber immer weiter zurück, verengten den Raum um den eigenen Straf­raum immer mehr. Die letzte dicke Chance für die SGD hatte Florian Ballas in der 89. Minute. Bei seinem Kopfball lag allen der Torschrei schon auf den Lippen, aber Görlitz kratzte den Ball noch von der Linie. Das Pokalaus war besie­gelt.

Audio:

Pascal Testroet war am meisten enttäuscht über die Nieder­lage
Marco Hartmann nach der 0:1-Pleite gegen Biele­feld
Niklas Kreuzer ist mit dem Auftritt zufrieden, aber dem Ergebnis nicht
Trainer Uwe Neuhaus sieht in der Chancen­ver­wer­tung den Grund für das Pokalaus