Dynamo rotiert sich aus dem Sachsenpokal
Dynamo ist im Halbfinale des Sachsenpokals sang und klanglos ausgeschieden. Vor 25.000 Zuschauern kassierten die Schwarz-Gelben eine deutliche 0:3-Heimpleite gegen Drittligarivale Erzgebirge Aue. Am DFB-Pokal wird die SGD dennoch sehr wahrscheinlich teilnehmen.Trainer Uwe Neuhaus hatte in der Startelf kräftig durchrotiert. Sieben Veränderungen nahm er im Vergleich zum letzten Drittligaspiel vor. Gegriffen haben diese nicht. Es fehlte von Beginn an die Abstimmung im Spiel der Schwarz-Gelben. So war es kein Wunder, dass die SGD die Gegentore selber einleitete. Pascal Köpke (23.) und Simon Skarlatidis (45+1) nutzten die Fehler eiskalt. Dynamo wurden im ersten Durchgang zwei Treffer aberkannt. Kutschke soll bei seinem Treffer Keeper Martin Männel behindert haben. Jimi Müller traf aus Abseitsposition.In der zweiten Halbzeit war kein wirkliches Aufbäumen gegen die drohende Niederlage und das Auscheiden zu erkennen. Stattdessen erneut ein katastrophaler Fehler im Aufbau. Bei einem Rückpass von Kreuzer auf Wiegers gab es ein Missverständnis. Kvesic ging dazwischen und ließ sich im Eins gegen Eins gegne Wiegers nicht nehmen auf 3:0 (68.) für Aue zu erhöhen.Dynamo scheitert damit im Halbfinale des Sachsenpokals. Die Konzentration gilt nun einzig und allein dem Aufstieg in die 2. Fußballbundesliga. Den nächsten Schritt will Dynamo nächsten Samstag in Cottbus machen. Dann soll nach zuletzt drei Unentschieden in der 3. Liga endlich auch wieder ein Dreier her.