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Dynamo kassiert Niederlage durch Aue

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Enttäu­schung bei Dynamo: die Schwarz-Gelben haben das Sachsen-Derby gegen Erzge­birge Aue durch ein Tor in der Nachspiel­zeit mit 1:2 verloren. Zwar ging Dynamo durch einen Treffer von Zlatko Dedic in der 20. Minute in Führung. Doch Aues Mittel­feld­spieler Jan Hochscheidt brachte in der 56. Minute den Ausgleich. Der K.O.-Schuss folgte dann in der Nachspiel­zeit - ebenfalls durch Hochscheidt. Insge­samt waren rund 29.000 Zuschauer im ausver­kauften "glücksgas"-Stadion dabei.Die Polizei war mit einem Großauf­gebot im Einsatz, um die Partie abzusi­chern. Wasser­werfer standen bereit, Hubschrauber kreisten über dem Stadion. Rund 800 Beamte waren im Einsatz. Vor dem Spiel wurden 84 - laut Polizei gewalt­be­reite - Dynamo­a­n­hänger an der Blüher­straße kontrol­liert. Gegen fünf von ihnen lag ein bundes­weites Stadi­on­verbot vor. Bei einer der Personen fanden die Beamten sieben Auer Fanschals. Zudem wurden Drogen­spuren, ein selbst­ge­bas­telter Schlag­ring, Pyrotechnik und Vermum­mungs­ge­gen­stände sicher­ge­stellt. Von weiteren 26 Dynamo­fans stellten Einsatz­be­amte im Blüher­park die Identi­täten fest. Sie waren durch das wieder­holte Zünden von Knallern aufge­fallen. Bei einem Fan stellten die Beamten drei sogenannte "La Bomba" Böller fest. Der Mann muss sich wegen des Verstoßes gegen das Spreng­stoff­ge­setz verant­worten.  Bei der Einlass­kon­trolle wurde bei einem Auer Fan Pyrotechnik sicher­ge­stellt. Er wurde aufs Polizei­re­vier gebracht. Kurz vor Spielende wurden im Gäste­block Bengalos abgebrannt. Von den zwei mutma­ß­lich verant­wort­li­chen Anhän­gern des FC Erzge­birge Aue wurde nach dem Spiel, noch im Stadion, die Identi­täten festge­stellt.

Die Stimmen zum Spiel von Florian Jungwirth, Robert Koch und Trainer Ralf Loose