++ EIL ++

Dynamo holt ersten Dreier in Duisburg!

Zuletzt aktualisiert:

Die Dynamos haben am dritten Spieltag der 2. Bundes­liga endlich den ersten Sieg einge­fahren. Beim MSV Duisburg setzten sich die Schwarz-Gelben mit 3:1 durch. Benjamin Kirsten konnte sich dabei sogar als Elfme­ter­killer auszeichnen.French Connec­tion trifftDynamo-Trainer Ralf Loose hatte vor dem Spiel erneut eine Verän­de­rung in der Start­for­ma­tion vorge­nommen. Florian Jungwirth, der gegen Chemnitz noch von Beginn an ran durfte, nahm zunächst auf der Ersatz­bank platz. Giannis Papado­poulos kehrte in die Startelf zurück. Gleich in den ersten Minuten zeigten die Schwarz-Gelben, dass sie nicht mit leeren Händen aus Duisburg abreisen wollten. In der vierten Spiel­mi­nute brachte Sebas­tian Schuppan die Kugel gefähr­lich in den Duisburger Straf­raum, wo Neuzu­gang Idir Ouali am höchsten stieg und den Ball per Kopf im Netz versenkte. In der Folge war die SGD das bessere Team und drückte weiter. Den Gastge­bern war die Verun­si­che­rung aus den ersten Spielen anzumerken und so verur­sachten sie viele Abspiel­fehler. In der 20. Minute konnten die mitge­reisten Dynamo­fans dann auch den nächsten Prämie­ren­treffer bejubeln. Die Hinter­mann­schaft der Duisburger verpasste den Ball zu klären und so nutzte Anthony Losilla die Gelegen­heit für sein erstes Saisontor. Mit der sicheren 2:0 Führung im Rücken kontrol­lierte das Team von Trainer Ralf Loose die Partie und kam in der 33. Minute zur nächsten Torchance. Aller­dings verpasste Mickael Poté das Tor. Jetzt wurden auch die Gastgeber wieder mutiger und kamen durch Exslager und Jovanovic zu Chancen. Aller­dings waren die noch nicht wirklich gefähr­lich. Brand­ge­fähr­lich wurde es in der Nachspiel­zeit des ersten Durch­gangs wieder im Duisburger Sechzehner, als ein Volley­ver­such von Dynamo-Kapitän Robert Koch vom MSV-Keeper Felix Wiedwald noch knapp über die Latte gelenkt wurde. Auch im Straf­raum der Dynamos wurde es dann noch einmal knapp, als Vujadin Savic den Ball nach einem Bajic-Kopfbal auf der Linie klärte.Kirsten hält - Poté trifftIm zweiten Durch­gang hatten die Duisburger die erste Torchance. Erneut war es Bajic, dessen Kopfball aber das Dynamotor verfehlte (52.). Aller­dings verletzte sich Robert Koch bei der Aktion am Kopf, als er im Luftkampf mit seinem Mitspieler Anthony Losilla zusam­men­prallte. Der Kapitän der SGD musste ausge­wech­selt werden und so kam der neueste Neuzu­gang Petar Sliskovic zu seinem Dynamo­debüt. Die Partie war nun offen und es gab Chancen auf beiden Seiten. Tore sollten aber zunächst keine fallen. In der 63. Minute wurde es für die Dynamos dann aber richtig eng, als Schieds­richter Christ nach einem leichten Kontakt von Savic gegen Exlager auf Elfmeter für Duisburg entschied. Ein ungerecht­fer­tigter Straf­stoß, denn der Kontakt war weder im Straf­raum, noch war er überhaupt straf­würdig. Dass der Fußball am Ende aber doch manchmal gerecht ist, zeigte Benjamin Kirsten. Der Schluss­mann der Schwarz-Gelben parierte den Straf­stoß von Sukalo. Der verge­bene Elfmeter brachte die Gastgeber dann wieder aus dem Konzept und so übernahmen die Dynamos wieder das Spiel. In der 78. Minute brachte Sliskovic eine Flanke in den Duisburger Sechzehner, wo der mitge­lau­fene Cheikh Gueye per Kopf muster­gültig für Mickael Poté querlegte. Der Dynamo-Angreifer musste dann schlie­ß­lich nur noch den Kopf zum 3:0 hinhalten. Gefeiert wurde der Treffer mit einem Manschafts­tanz vor den eigenen Fans. In den letzten zwölf Minuten galt es nun den Sieg nach Hause zu spielen und so schlich sich dann doch noch die ein oder andere Unauf­merk­sam­keit ein. Eine dieser Fehler nutzte der MSV durch Exslager schlie­ß­lich in der Nachspiel­zeit zum 1:3, der vor allem Benjamin Kirsten extrem ärgerte.Am Ende schlägt Dynamo Dresden den MSV Duisburg verdient mit 3:1, wobei dieser eine Gegen­treffer wie ein kleiner Schön­heits­fehler wirkte. Am kommenden Freitag geht es für die SGD zuhause gegen Absteiger Kaisers­lau­tern weiter.

Audio:

Torhüter Benjamin Kirsten im Inter­view