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Dynamo hofft vor eigenen Fans auf einen großen Pokal-Abend

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Die Stimmung kehrt zurück: Mindestens 8000 Zuschauer werden die Erstrundenpartie im DFB-Pokal zwischen dem Fußball-Drittligisten Dynamo Dresden und dem Zweitligisten Hamburger SV am Montagabend im Rudolf-Harbig-Stadion verfolgen. Und zumindest von den Rängen für ein lange nicht erlebtes Fußball-Fest sorgen.

Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker wies daher am Freitag noch einmal auf die besondere Verantwortung der Anhänger hin. „Dieses Spiel wird sicherlich anders sein, als wir alle Fußball kennen. Aber nach der Pandemie ist es für alle interessant zu sehen, wie Großveranstaltungen möglich sind. Daher haben wir eine große Verantwortung und müssen jeden mitnehmen, dass er sich an die Regeln hält“, sagte der 49-Jährige am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen seinen Ex-Verein.

Da bisher noch nicht alle Karten verkauft worden und auch die im Hygienekonzept vorgesehenen Abstandsplätze eingehalten werden müssen, ist die Benennung einer genauen Zuschauerzahl noch nicht möglich. Bisher seinen 10 000 Plätze belegt. Ein offizielles Limit wird aber auch von Dynamo nicht benannt. Der Verein liebäugelt jedoch mit einer fünfstelligen Zahl.

„Egal ob sieben-, acht-, zehntausend oder 400 Zuschauer, sie haben gefehlt. Fußball ist nicht das gleiche ohne“, erklärte Cheftrainer Markus Kauczinski. Sein Team geht gegen den Zweitliga-Krösus HSV nur als Underdog in die Partie. Chancenlos sieht der 50-Jährige den Drittligisten aber nicht: „Wir sind vorbereitet.“

Bis auf Justin Löwe (Reha nach Schulter-OP), Kevin Ehlers (Sprunggelenksprobleme) und Marco Hartmann (krank) hat er zudem alle Mann an Bord. „Ich habe bereits relativ viele Positionen im Kopf. Was die Besetzung im Mittelfeld angeht oder auf den Außen war es aber zuletzt sehr eng“, erklärte Kauczinski.