Dynamo heißt auf Ostduell

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Der Start in die 2. Fußball-Bundesliga ist Aufsteiger Dynamo Dresden mit zwei Siegen und einem Remis gelungen. Mit sieben Zählern rangiert das Team von Alexander Schmidt derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. «Wir sind froh, dass wir die sieben Punkte haben. Wir wollen einfach dranbleiben, um das Punktepolster zu füllen. Die Tendenz ist aber gut», erklärte Dynamos 52 Jahre alter Coach daher auch am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock zufrieden.

Am Samstag tritt er mit seiner Mannschaft beim Ostrivalen zum Topspiel der 2. Bundesliga an. Vor dem brisanten Duell will sich Dynamo aufgrund der guten Bilanz auch ausschließlich auf die eigenen Stärken konzentrieren. «Wir wollen nicht die ganze Woche über den Gegner reden und wissen, was wir an unserer Mannschaft haben. Wenn wir unser intensives Spiel auf den Platz bringen, muss uns Rostock erstmal schlagen», erklärte Schmidt.

Im Ostseestadion muss der Trainer auf Luca Herrmann, Brandon Borrello, Patrick Weihrauch und Kevin Ehlers verzichten. Robin Becker ist zwar wieder im Mannschaftstraining, kommt aber wohl noch nicht für das Spiel infrage. Seine Startformation sei aber zwei Tage vor der Partie noch völlig offen, sagte Schmidt. Dennoch sei es gut möglich, dass er dieselbe Startformation aufs Feld schickt, die vergangenen Samstag Hannover 96 mit 2:0 bezwungen hatte.

Topfit ist Christoph Daferner. Mit über 36 gelaufenen Kilometern ist der Mittelstürmer der laufstärkste Akteur seines Teams. Zudem führt der 23-Jährige mit drei Toren und einer Vorlage derzeit nicht nur Dynamos Torjägerliste an. Auch im gesamten Bundesliga-Unterhaus steht der 1,89 Meter große Angreifer derzeit ganz vorn. 85 Minuten braucht er im Schnitt für ein Tor. «Ich möchte einfach für die Mannschaft da sein und auf meine Chance lauern», gab er sich gewohnt zurückhaltend.

Trotz seiner jungen Jahre will Daferner Verantwortung übernehmen - auch in Rostock. So wie im Hinspiel der vergangenen Saison. Auch da bewies er seine Qualitäten und brachte Dynamo bereits früh in Führung. Es war der Grundstein für einen souveränen 3:1-Auswärtserfolg und für einen triumphalen Empfang zurück in der sächsischen Landeshauptstadt. «Das ist in guter Erinnerung. Wir wissen daher, was das Spiel den Fans bedeutet», erklärt Daferner.