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Dynamo gewinnt gegen Heidenauer SV

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Dynamo hat einen weiteren Testspiel­sieg einge­fahren. In Kessels­dorf testete die SGD am Diens­tag­abend gegen den Oberli­gisten Heide­nauer SV. Trainer Peter Pacult setzte dabei alle seine Spieler ein, bis auf Lynel Kitam­bala (Reha) und Dmitri Khlebo­solov. Im Tor wechselten sich Florian Fromlo­witz, Markus Scholz und Benjamin Kirsten für jeweils eine halbe Stunde ab.Müller und Streker treffen - Koch schei­tert vom PunktDer Dynamo-Motor brauchte gut 20 Minuten, bis er bei Tempe­ra­turen um den Gefrier­punkt und eisigem Wind zum Laufen kam. Zwar hatten die Schwarz-Gelben von Beginn an mehr vom Spiel, zu viele leichte Abspiel­fehler brachten sie aber um Torchancen. Erst nach einer knappen halben Stunde konnte die SGD mit ihrer ersten echten Torchance in Führung gehen. Youngster Tobias Müller überwand dabei Ex-Dynamo-Torhüter Axel Keller. Zehn Minuten später war es dann Neuzu­gang Denis Streker, der per Nachschuss auf 2:0 erhöhen konnte. Das es bei diesem Spiel­stand zur Pause blieb, lag vor allem an Axel Keller. Der 35-Jährige konnte in der 43. Minute einen schwach geschos­senen Elfmeter von Robert Koch parieren.Der doppelte FortZu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Trainer Peter Pacult perso­nell und taktisch um. Mit der Herrein­nahme von Pavel Fort und Tobias Kempe spielten die Schwarz-Gelben fortan nur noch mit einer echten und einer hängenden Spitze. Für eine Überra­schung sorgte die Aufstel­lung von Anthony Losilla in der Innen­ver­tei­di­gung. Spiele­risch ging es weiter in eine Richtung - auf das Tor von Axel Keller. Aller­dings brauchte auch die Dynamo-Elf in der zweiten Halbzeit wieder rund zwanzig Minuten, um warm zu werden. Aus den zahlrei­chen Angriffen kam letzt­lich zu wenig heraus. Es fehlte der letzte entschei­dende Pass. Nach 67 Minuten brach Pavel Fort den Bann, als er eine Trojan-Flanke zum 3:0 einköpfen konnte. Zehn Minuten vor dem Abpfiff erhöhte der Tscheche schlie­ß­lich noch auf 4:0. Einziger Höhepunkt neben den beiden Toren war ein sehens­werter Drehschuss von Tobias Kempe, der aber an der Querlatte landete. So blieb es am Ende beim verdienten 4:0 - es hätten bei konse­quenter Chancen­ver­wer­tung aber auch einige Tore mehr fallen können.Am Freitag wartet nun eine deutliche schwei­ri­gere Hürde auf Dynamo Dresden. In der 2. Bundes­liga müssen die Schwarz-Gelben in die Pfalz zum 1. FC Kaisers­lau­tern.