Dynamo feiert wichtigen Auswärtssieg in Kaiserslautern
Dynamo Dresden hat einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga errungen. Die Schwarz-Gelben gewannen am Sonntag beim Tabellen-Letzten 1. FC Kaiserslautern mit 1:0 (0:0) und rücken dank des ersten Erfolges nach zuletzt vier sieglosen Spielen auf den elften Tabellenplatz vor. Erich Berko (79.) markierte Dresdens wichtigen Siegtreffer, Kapitän Marco Hartmann (84.) sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Roten Karte.Fußball-Feinschmeckern wurde vor 26 851 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion allerdings nicht viel geboten. Der Abstiegskampf war allgegenwärtig, beiden Teams war die Nervosität, die die tabellarische Konstellation mit sich brachte, deutlich anzuspüren. Vor allem je näher sie dem gegnerischen Strafraum kamen, resultierten daraus zumeist kleinere technische Fehler und ungenaue Zuspiele.Dynamos Cheftrainer Uwe Neuhaus musste verletzungsbedingt auf zwei Positionen tauschen, denn Philip Heise und Niklas Hauptmann wurden nicht rechtzeitig fit. Für sie rückten Paul Seguin und Aias Aosman ins Team. Außerdem tauschte Neuhaus Manuel Konrad und Sascha Horvath gegen Florian Ballas und Berko.Trotz der vier Umstellungen war Dresden besser im Spiel und konnte die etwas klareren Einschussmöglichkeiten für sich verbuchen, auch wenn die ganz große Torgefahr fehlte. Mal scheiterten die Sachsen mit dem finalen Zuspiel, wie bei Berko (4.) und Rico Benatelli (15.), mal waren die Abschlüsse von Moussa Koné (6.) und Aosman (16.) zu ungenau.Dynamo versuchte immer wieder über die linke Seite zum Erfolg zu gelangen, wirklich gefährlich wurde es aber erst, als der mitgelaufene Rechtsverteidiger Niklas Kreuzer mal auf der anderen Seite bedient wurde. Sein Schuss aus spitzem Winkel konnte FCK-Keeper Marius Müller aber noch zum Eckball lenken. Kaiserslautern lauerte vermehrt auf Konter und hatte durch Spalvis eine Minute vor dem Pausenpfiff die größte Gelegenheit, Ballas blockte seinen Schuss im letzten Moment. Im Gegenzug netzte Koné zur Dresdner Führung ein, die jedoch nicht zählte, weil der Senegalese beim Zuspiel von Haris Duljevic knapp im Abseits stand.Auch im zweiten Durchgang glichen sich die Ereignisse. Der Ball zirkulierte vor allem in den Dresdner Reihen, was bis zum Strafraum auch recht ansehnlich aussah. Torgefahr blieb jedoch weiterhin Mangelware. Daran änderte auch erst einmal die Hereinnahme von Pascal Testroet nichts, er kam in der 62. Spielminute für Koné.Doch eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung spitzelte Dynamos Angreifer den Ball auf Berko, der zum viel umjubelten Siegtreffer einnetzte.