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Dynamo fehlen sechs Minuten zum ersten Sieg

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Dynamo muss weiter auf den ersten Saison­sieg in der 2. Bundes­liga warten. Im Heimspiel gegen den SC Pader­born sind die Schwarz-Gelben nicht über ein 2:2 Unent­schieden hinaus gekommen. Dabei drehte die SGD die Partie inner­halb von vier Minuten durch Tore von Aoudia und Dedic. Sechs Minuten vor dem Abpfiff glich Pader­born aber noch zum 2:2 aus. In der Tabelle ist Dynamo Dresden jetzt allei­niger Vorletzter, nachdem Ingol­stadt in Frank­furt mit 1:4 verloren hat.Müller für PotéAuf nur einer Position verän­derte Trainer Olaf Janßen seine Startelf im Vergleich zum 1:1 in Düssel­dorf. Joker Tobias Müller durfte gleich von Beginn an anstelle von Mickaël Poté ran.Beide Mannschaften hatten im ersten Durch­gang Probleme, ins Spiel zu finden. Erst nach 22 Minuten wurde es erstmals richtig gefähr­lich. Ouali setzte sich auf der rechten Seite durch, passte flach in die Mitte, wo Koch einge­rückt war. Der Ex-Kapitän der SGD setzte sich schön durch, verzog mit seinem Schuss aber. Hauch­dünn rollte der Ball am Pfosten vorbei.Dynamo wurde mutiger und kam zu weiteren guten Chancen. So in der 36. Minute, als diesmal Koch Ouali in Szene setzte. Dynamos Nummer Sieben schei­terte aber aus kurzer Distanz an Lück im Pader­borner Tor. Kurz darauf verzog Ouali dann deutlich. So ging es letzt­lich torlos in die Pause.Partie in vier Minuten gedrehtOhne perso­nelle Wechsel ging es in die zweite Halbzeit, und für die Dynamos setzte es gleich den Nacken­schlag. Keine zwei Minuten waren gespielt, schon stand es 0:1. Einen Pader­borner Konter vollendete Wurtz per Volley. Die Dynamos steckten den Kopf aber nicht in den Sand, sondern suchten wie im ersten Durch­gang den Weg zum gegne­ri­schen Tor. In der 55. Minute sorgte dann Schieds­richter Tobias Christ für großen Unmut unter den 22.763 Zuschauern. Zlatko Dedic drang in den Straf­raum der Gäste und wurde zu Fall gebracht. Christ entschied aller­dings nicht auf Elfmeter, sondern auf Freistoß Pader­born - eine klare Fehlent­schei­dung.Dynamo versuchte nun weiter, mit wütenden Angriffen zum Erfolg zu kommen und wurde belohnt. In der 62. Minute, ganze 42 Sekunden nach seiner Einwechs­lung, köpfte Mohamed Amine Aoudia einen Schuppan-Freistoß zum Ausgleich in die Maschen. Olaf Janßen trieb sein Team daraufhin weiter nach vorne und erneut wurde Dynamo belohnt. Diesmal durch Zlatko Dedic, der mit einem wunder­baren Schlenzer aus 18 Metern zum 2:1 einnetzen konnte.Die SGD war in Führung gegangen und es wuchsen die Hoffnungen auf den ersten Saison­sieg. Sechs Minuten vor dem Abpfiff wurden diese Hoffnungen aller­dings zerstört. Mahir Saglik besorgte das 2:2, mal wieder nach einer Ecke. So steht Dynamo am Ende wieder nur mit einem Zähler da, kann auf dieser Leistung dennoch weiter aufbauen.

Audio:

Dynamo-Trainer Olaf Janßen im Inter­view
Mittel­feld­spieler Robert Koch im Inter­view
Bregerie, Schuppan und Dedic zum Spiel