Dynamo droht Pokal-Ausschluss
Dynamo Dresden droht nach den Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel in Dortmund der Ausschluss aus dem Wettbewerb in der Saison 2012/13. Diese Forderung stellt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes beim DFB-Sportgericht. Dynamo hat am Nachmittag angekündigt Einspruch einzulegen. Damit muss jetzt voraussichtlich ein Einzelrichter des DFB-Sportgerichts entscheiden.Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz sagte: "Das Urteil ist extrem überzogen. Der DFB stand unter Druck hier ein Exempel zu statuieren". Dynamo-Präsident Andreas Richter will mit DFB-Präsident Theo Zwanziger Kontakt aufnehmen. Christoph Schickardt wird Dynamo als Anwalt beim Sportgerichts-Verfahren vertreten. Auch aus seiner Sicht ist die Strafe gegen Dynamo unangemessen. Bis Montag wird der Verein Einspruch einlegen. Für den deutschen Meister Borussia Dortmund wurde eine Geldstrafe von 10 000 Euro gefordert, weil Fans Pyrotechnik ins Stadion gebracht hatten. Während der Partie war es mehrmals zu Störungen gekommen. Das Spiel wurde wegen des Zündens von bengalischen Feuern sowie Rauch- und Knallkörpern mehrfach kurz unterbrochen. Dynamo steht nach jeweils sechs Geldstrafen in den Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 sowie zwei in der aktuellen Saison unter besonderer Beobachtung.