Dynamo Dresden spendet über 300.000 Euro

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Autor: Sport

Die Zweitligaprofis von Dynamo Dresden, der Trainerstab sowie die Geschäftsführung verzichten bis zum 30. Juni aauf Teile ihres Gehalts. Damit werden über 300.000 Euro gespendet. Damit soll den Vereinsmitarbeitern geholfen werden, die in Kurzarbeit geschickt werden mussten. 50.000 Euro der Gesamtsumme spendet Dynamo Dresden für soziale Zwecke.

"Ich habe bei den Gesprächen mit unseren Spielern eine hohe Bereitschaft gespürt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen zu wollen, die durch die Corona-Krise unverschuldet persönliche Einschnitte zu verkraften haben. Zudem werden wir 50.000 Euro sozialen Zwecken zur Verfügung stellen, die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. "Der gesamte Trainerstab und alle Lizenzspieler haben sich schnell dazu bereit erklärt, sich in dieser Ausnahmesituation durch den freiwilligen Verzicht auf Teile ihres Gehaltes solidarisch zu zeigen. Dieses Verantwortungsbewusstsein zeigt mir, dass die Werte unseres Vereins auch und erst recht in der Not von jedem mitgetragen werden. Wir helfen einander, gerade dann, wenn es darauf ankommt", so Minge weiter.

An eine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist unterdessen weiter nicht zu denken. Das geht schon aus der Verfügung des Gesundheitsministeriums für Sachsen hervor. Dynamo ist davon auch betroffen. Seit dem 13. März befinden sich die Profis der SGD bereits im individuellen Training. Bis zum 20. April sind in Sachsen die Nutzung  der öffentlichen und privaten Sportanlagen nicht gestattet.

"Wir haben unsere Spieler darüber informiert, dass das individuelle Training bis auf Weiteres verlängert werden muss. Wir dürfen aufgrund der aktuell gültigen Verfügungen kein Mannschaftstraining anbieten“, erklärte Ralf Minge. 

Am 30. März werden die Vertreter der DFL wieder zusammenkommen und über das weitere Vorgehen beraten. Stand jetzt ist vorgesehen, dass ab Anfang April wieder gespielt wird.