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Dynamo Dresden blamiert sich im DFB-Pokal

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Die SG Dynamo Dresden hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals blamiert und ist gegen den Viertligisten SV Rödinghausen ausgeschieden. Der Fußball-Zweitligist verlor am Samstag gegen den Regionalligisten nach Verlängerung mit 2:3 (2:2).Haris Duljevic (11.) und Aias Aosman (25.) brachten Dynamo vor 3862 Zuschauern im Frimo Stadion in Lotte jeweils in Führung, Linus Meyer (20.) und Simon Engelmann (45.+1) trafen zum Ausgleich für den Außenseiter. Maximilian Hippe (120.+3) erzielte mit der letzten Aktion des Spiels den Rödinghausener Siegtreffer, als er nach einer Ecke im Durcheinander Sekunden vor dem Abschluss den Ball über die Linie stocherte.Trotz eines langwierigen Pfeifkonzerts der Dynamo-Anhänger mithilfe von Trillerpfeifen begann die Elf von Uwe Neuhaus konzentriert und hatte durch den neu ins Team gerückten Niklas Kreuzer (4.) die erste Torgelegenheit. Der Außenverteidiger war eine von vier Änderungen, außerdem rotierten Jannis Nikolaou, Aosman und Sascha Horvath in die Startelf.Kaum endete das Pfeifkonzert nach zehn Minuten, traf Duljevic nach einer schönen Einzelaktion zur Dresdner Führung. Der 24 Jahre alte Bosnier setzte sich zuvor im Alleingang über die Außenbahn gegen fünf Gegenspieler durch und konnte anschließend unhaltbar für Rödinghausens Torwart Niclas Heimann abschließen.Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Meyer, der aufgrund eines vorausgegangenen Foulspiels des Torschützen nicht hätte zählen dürfen, konterte nur fünf Minuten später Aosman per Aufsetzer aus acht Metern. Horvath bediente den syrischen Nationalspieler mit einer Flanke von der rechten Seite.Der erneute Ausgleich durch Engelmann quasi mit dem Pausenpfiff hinterließ seine Wirkung auch noch im zweiten Durchgang. Die Neuhaus-Elf kam nur schwer wieder in Gang, die erste Torchance ließ bis zur 74. Minute auf sich warten. Ein abgefälschter Schuss von Duljevic segelte nur knapp am Tor vorbei, zwei Minuten später schoss Lucas Röser den Ball aus vier Metern über das Tor. Kurz vor Schluss der regulären 90 Minuten gab es noch einen Aufreger: Moussa Koné drückte den Ball nach einer Flanke von der linken Seite über die Linie. Da aber aus Sicht eines Linienrichters zuvor Röser Daniel Flottmann ins Straucheln brachte, erkannte Referee Florian Heft den möglichen Dresdner Siegtreffer nicht an.So ging es in die Verlängerung, in der sich auf beiden Seiten wenig tat. Rödinghausen igelte sich in der eigenen Hälfte ein, Dresden fehlten die Ideen. Als alle schon mit dem Elfmeterschießen rechneten, traf Hippe und ließ den Underdog jubeln.